Donnerstag, 7. Oktober 2021

[Rezension] Die Schnüfflerin

Ein ungewöhnlicher Krimi

Seitenanzahl: 384
Verlag: Knaur
Preis: 9,99€
Genre: Kriminalroman
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2020
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Die Schnüfflerin
Die Bildrechte liegen beim Knaur-Verlag.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]







Vor einiger Zeit konntet ihr bereits ein Interview mit Anne von Vaszary lesen. Ich habe Anne im Rahmen einer Blogtour interviewt. Heute komme ich endlich dazu die Rezension abzuschließen.


Klappentext
Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.
Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen ...

Meine Meinung
Ein wirklich außergewöhnlicher Auftakt der neuen Reihe rund um Nina Buck alias Die Schnüfflerin. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nina erzählt, was nur auf der Hand liegt. Der Autorin gelingt es, Ninas Gedanken, Gefühle und ihren Geruchssinn sehr bildhaft zu beschreiben. Nina wurde mir von Seite zu Seite sympathischer. Das Zusammenspiel zwischen Nina Buck und Kommissar Koller gefiel mir besonders gut. Das liegt vor allem daran, dass diese Zusammenarbeit komplett ohne eine absolut überflüssige Liebesbeziehung zwischen den beiden auskommt. Stattdessen sind die beiden eher wie ein Vater-Tochter-Duo angelegt. Sie harmonieren wunderbar und ergänzen sich auch wirklich sehr gut. Die schwangere Nina hat bisher nie etwas mit Kriminalfällen zu tun gehabt und auch das beschreibt die Autorin sehr glaubwürdig und führt ihre Protagonistin und die Leserschaft Stück für Stück tiefer in diesen Fall.
Geschickt stellt die Autorin den Leser:innen kleine Fallen, indem sie trügerische Tipps hinterlässt und nach und nach kleine Geheimnisse lüftet. Doch nicht nur der Fall bekommt ausreichend Stoff, auch das Privatleben der beiden Ermittler wird gehörig ausgeschmückt. Das verleiht den beiden mehr Realität und lässt sie nicht oberflächlich wirken.
So einen Krimi habe ich bisher noch nicht gelesen. Eine schwangere Frau als „Spürhund“ in einem Krimi voller spannender Wendungen mit vielen Geheimnissen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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