Sonntag, 25. April 2021

[Rezension] Lagunenrauner

Mit Büchern reist man coronakonform.

Seitenanzahl: 416
Verlag: Monika Fuchs Verlag
Preis: 22,00 €
Genre: Jugendroman Fantasy
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 25. März 2021
Lesealter laut Empfehlung: ab 14 Jahren
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen beim Monika Fuchs Verlag.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]







Vielen Dank an den Monika Fuchs Verlag für das Vertrauen und die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Klappentext
»Komm zu mir. Fürchte dich nicht. Widersetz dich nicht länger dem Flüstern der Lagune. Steig die Treppen der versunkenen Häuser Venedigs hinunter, Stockwerk um Stockwerk. Tiefer. Tiefer. Unten, in der Dunkelheit, wartet etwas auf dich. Ein Geheimnis. Die Rettung. Der Tod.« Venedig 1500. Schwarzer Nebel kriecht auf die Stadt zu, schlängelt sich durch die Lagune, füllt die Kanäle mit etwas Finsterem. Und bringt Krankheit und Tod. Marco, Sohn eines Glasbläsers, und seine Freundin Chiara, die Maskenmacherin, scheinen als Einzige in der Lage zu sein, Venedig zu retten. Doch dabei müssen sie nicht nur gegen uralte Magie kämpfen, gegen Intrigen und Verrat, sondern sich auch dem Flüstern der Lagune ausliefern – und den Fischmenschen, die der Legende nach tief unter der Stadt hausen.

Meine Meinung
Das Buch hat eine wunderschöne Aufmachung. Man merkt auf jeden Fall, dass sich viele Menschen Gedanken zum Buch gemacht haben. Das Cover passt hervorragend zum Inhalt, ein rotes Lesebändchen hilft dabei die Seitenzahl zu merken und vor jedem Kapitel finden sich wunderschöne Illustrationen. Aber das mit Abstand beste: die Leser:innen finden im Umschlag eine ausklappbare Karte – und ich liebe Karten. (Ich war selbst schon einige Male in Venedig und habe es daher sehr genossen, einmal mehr die verspielten Gassen entlang zu streifen – wenn auch nur mit dem Finger. Und natürlich nicht 1500 – das würde ich auch nicht wollen :o)
Gunnar Kunz hat einen Jugendroman geschrieben, der nicht nur durch detaillierte Beschreibungen Venedigs überzeugen kann. Stattdessen finden Lesende Fantasyelemente, eine groß angelegte Verschwörung und natürlich auch noch den Helden der Geschichte: Marco. Ein Charakter, der in seinen jungen Jahren bereits mehrere Päckchen zu tragen hat. Doch unermüdlich und mutig durchstreift er die Gassen Venedigs und nimmt die Leser:innen dabei mit. Dabei hat er Hilfe von Chiara und keinem Geringeren als Leonardo da Vinci. Gemeinsam versuchen sie die Stadt vor dem Untergang zu retten.
Der Autor bedient sich an typisch-venezianischen Dingen, wie beispielsweise dem Karneval und den Masken. Mit einem Blick auf die beigefügte Karte findet man schnell die Orientierung und kann so den Weg der Protagonisten nachverfolgen. Auch die Kanäle Venedigs und die vielen verwinkelten kleinen Gässchen, die Paläste, kleinen Balkone und Gondeln finden ihren Platz in der Geschichte und verleihen dem Buch somit noch mehr Tiefe und Details.
Das Buch ist wundervoll geschrieben, man gewinnt mit jeder Seite einen besseren Eindruck von den Protagonisten und ich habe diesen (sicheren) Ausflug (ganz ohne die verschiedenen Hygienebedingungen) sehr genossen. Wenn auch die schwarze Seuche, die Venedig bedroht, eine düstere Atmosphäre schafft und man sich nicht immer sicher sein kann, welche Überraschung hinter der nächsten Ecke droht, konnte mich das Buch auf voller Linie überzeugen und mitreißen.

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