Dienstag, 3. November 2020

[Rezension] Wunderjahre

Die Fortsetzung der Warthenberg-Saga.

Seitenanzahl: 379
Verlag: Tinte und Feder
Preis: 9,81€
Genre: Familiensaga
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 6. Oktober 2020
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Warthenberg-Saga-Reihe
Die Bildrechte liegen bei Tinte und Feder.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]







Vielen Dank an die Netzwerk Agentur Bookmark für die Vermittlung des Rezensionsexemplars.


Klappentext
Eine starke Frau zwischen den Schatten der Vergangenheit und dem Aufbruch in eine hoffnungsvolle Zukunft: der bewegende zweite Band von Izabelle Jardins Familiensaga um die von Warthenbergs.
Während Westdeutschland ein Wirtschaftswunder erlebt, ringt Constanzes Tochter Eva im tristen Osten des geteilten Nachkriegsberlins um ihren Platz im Leben. Intelligent und energisch, wie sie ist, fällt es ihr nicht leicht, sich kritiklos den Regeln des neuen Systems zu unterwerfen. Als sie am 17. Juni 1953 mitten in den Volksaufstand hineingerät, fasst sie den Entschluss: Ihre Zukunft wird im Westen liegen!
Dort lernt sie den achtzehn Jahre älteren Wilhelm kennen. Eva ist hingerissen von seinem Charme, seiner Großzügigkeit und seiner Lebenslust. Sie erlebt eine leidenschaftliche Liebe und entwickelt eine ungewöhnliche Freundschaft zu Wilhelms resoluter Mutter Agnes, die Eva dringend brauchen wird. Denn Wilhelm ist ein Mann mit Vergangenheit.

Das Cover
Wie auch schon beim Vorgängerband Libellenjahre steht eine junge Frau im Mittelpunkt des Covers und zieht so alle Aufmerksamkeit auf sich. Beide Bände passen optisch hervorragend zusammen und man sieht sofort, dass sie zusammengehören. Im Gegensatz zum ersten Band spiegelt dieses Cover eine gewisse Ruhe und Gelassenheit wieder.

Meine Meinung
Die Familiensaga geht weiter, dieses Mal mit Constanzes Tochter Eva. Die Geschichte geht also in der nächsten Generation weiter und die Leser:innen tauchen gleich zu Beginn in ein wahres Gefühlschaos. Eva ist eine junge Frau, die sich in einer chaotischen Welt wiederfindet und in der einiges im Umbruch ist. Sie gerät in einen Aufstand und hat mit vielen schicksalshaften Entscheidungen zu kämpfen. Wie bereits im Autakt der Reihe sieht die junge Frau sich einigen Hindernissen gegenüberstehen. Doch sie wäre keine Warthenberg, wenn sie diesen Hindernissen nicht mit erhobenem Kopf entgegentreten würde…
Besonders gut hat mir auch in diesem Band der Reihe die starke Rolle der weiblichen Protagonistin gefallen. Izabelle Jardin hat es ein weiteres Mal geschafft, einen Charakter zu zeichnen, der nicht nur durch Wesenszüge, sondern auch starke Entscheidungen überzeugen kann. Eva hat natürlich auch Ecken, Kanten und Schwächen – aber genau das macht sie so interessant. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren und habe mit ihr mitgefiebert.
Auch dieses Mal gefiel mir der Schreibstil außerordentlich gut. Die Autorin zog mich mit ihrer Geschichte grade zu in ihren Bann. Ich habe mich schnell in dem Deutschland der 50er Jahre wiedergefunden – mit all seinen schönen und auch unschönen Seiten. Der Roman behandelt die politische Situation dieser Zeit und kann durch Authentizität überzeugen. Ein tolles Buch, das dem Vorgängerband in nichts nachsteht. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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