Dienstag, 22. September 2020

[Rezension] Rauschliebe

Ehrlich und schonungslos.
Seitenanzahl: 260
Verlag: Selfpublishing
Preis: 16,99 €
Genre: Roman
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2020
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen bei Karmen Jurela.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]







Vielen Dank an die Agentur Literaturtest für die Vermittlung des Rezensionsexemplars.

Klappentext
Das Berliner Revival einer alten Jugendliebe eskaliert zu einem Höllentrip aus Alkoholsucht, Co-Abhängigkeit, Obsession und Gewalt. Während Pavlos immer tiefer in den Abgründen seiner Sucht versinkt, muss Stella sich von ihren eigenen verhängnisvollen Verstrickungen befreien, um zu ihrem Leben zurück zu finden.
Erstmals wird hier das verstörende Beziehungsmuster einer Co-Abhängigkeit aus der Perspektive einer Frau erzählt.

Meine Meinung
Als ich den Klappentext und ein paar Informationen zu dem Buch las, war ich sofort gefesselt. Eine Geschichte über Alkoholismus und darüber, wie eine Person damit umgeht, wenn sie damit in Kontakt kommt. Eine sehr interesannte Thematik, über die ich noch nicht of gelesen habe. Beim Lesen wurde mir schnell klar, dass mich das Buch nicht kalt lassen wird. Der Inhalt ging mir sehr nah und ich war teilweise wie gelähmt von den geschilderten Situationen.
Die Suchtproblematik ist das Hauptaugenmerk des Buchs und wird ausführlich beschrieben. Die Geschichte wird aus der Sicht der weiblichen Protagonistin erzählt. Leider sind die Sätze teilweise sehr ineinander verschachtelt, was den Lesefluss etwas gestört hat. Ich musste das ein oder andere Mal manche Passagen erneut lesen. Dennoch werden die Situationen nüchtern und (gefühlt) sehr ehrlich geschildert. Die Geschichte war fast durchgehend sehr spannend und fesselnd.
Es lässt einen mit einem mulmigen Gefühl im Bauch zurück und man sieht sich mit der Frage konfronitert, wie man sein Leben grundsätzlich zukünftig führen möchte. Außerdem führt es einem vor Augen, wie schnell man in eine Alkoholabhängigkeit rutschen kann und, dass es jede_n treffen kann.

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