Samstag, 1. August 2020

[Rezension] Ausgerechnet Alabama

Geheimnisvolle Familiengeschichte der Graysons hat
eine wahnsinnige Anziehungskraft.


Seitenanzahl: 352
Verlag: Diana P. Lavender (Nova MD)
Preis: 12,90 € (Taschenbuch)
Genre: Roman
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 31. Juli 2020
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen bei Diana P. Lavender
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]






An dieser Stelle möchte ich mich einmal mehr beim Team von Mainwunder bedanken, über die ich an diesen Roman gekommen bin. Außerdem gilt mein Dank natürlich auch der Autorin, die viel Vertrauen in uns Buchblogger setzt.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich das Buch als Ebook gelesen habe. Leider gibt es zum aktuellen Zeitpunkt (1. August, 17:00) immer noch Schwierigkeiten mit der Veröffentlichung des Ebooks bei Amazon. Für genauere Infos schaut ihr am besten beim Instgramprofil von Diana P. Lavender vorbei. Dort erhaltet ihr die neusten Infos zum Stand der Dinge.

Klappentext
Mehr über ihre Wurzeln erfahren, das wünscht sich die 30 jährige Susan Parker von ganzem Herzen!
Als sie eines Tages "Grayson House" erbt, ein altes, romantisches Herrenhaus in Taspering, Alabama, ist sie sich sicher: Jetzt wird sie endlich mehr über ihre Familie herausfinden!Doch wenn sie gewusst hätte, was sie in Alabama erwartet...
Kaum dort eingetroffen, steht plötzlich dieser unverschämt, attraktive Typ in ihrer Küche, der sich selbst einfach nur unwiderstehlich findet. Doch Susan hat so gar nicht vor, ihr Herz zu verlieren- erst recht nicht an einen Kerl aus Alabama. Als sie auf der Suche nach Antworten in einem alten Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter stöbert, stößt sie auf gut gehütete Familiengeheimnisse. Und mit einem Mal ändert sich alles...
Ausgerechnet Alabama ist eine zutiefst berührende Geschichte über Liebe und Familie, das Suchen und Finden der eigenen Wurzeln und dem Vertrauen, dass das Leben einem zur rechten Zeit den richtigen Weg weist.

Das Cover
Dieses Cover ist ein wahrgewordener Traum in rosa. Rosa ist einfach meine Seelenfarbe. Als ich die Infos zu Ausgerechnet Alabama auf der Mainwunder Instagramseite gesehen habe, war ich total geflasht von diesem Cover. Ein echter Eyecatcher. Erst dann habe ich mich den Klappentext gewidmet und diesen für ebenfalls sehr ansprechend und interessant befunden. Ich finde, dass das Cover ein ganz besonderes Feeling transportiert. Mir hat es sehr geholfen, Greyson House vor meinem Inneren Auge zu sehe.

Meine Meinung
Die Protagonistin Susan mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie hatte eine besondere Art mit den Kindern aus ihrem alten Zuhause, dem Waisenheim, umzugehen. Geschickt zeichnete die Autorin ein Bild von einer blonden jungen Frau, die sich danach sehnte herauszufinden, wo ihre Wurzeln lieben. Dennoch verlieh Diana P. Lavender ihrer Susan das gewisse Etwas, verpasste ihr Ecken (Oft genug benimmt sie sich wie eine hochnäsige Engländerin, um gleich im nächsten Moment wieder ihr Herz sprechen zu lassen) und liebenswerte Eigenschaften. Mutig steht Susan für das ein, was ihr wichtig ist und nimmt dafür auch Konter entgegen. Sie ist wirklich eine tolle Protagonistin, deren Geschichte ich gerne gelesen habe.
Mit Jeff Summers, dem männlichen Protagonisten, hatte ich zu Anfang große Schwierigkeiten. Seine Art gefiel mir nicht, ich kam nicht mit seinem Benehmen klar und auch sonst erschien er mir merkwürdig auf so vielen Ebenen. Doch auch hier gelang es der Autorin einen interessanten Charakter zu gestalten, der ebenfalls seine Päckchen zu tragen hatte. Im Verlauf des Romans entwickelte er sich gut und ich konnte mich schließlich doch noch ein wenig mit ihm anfreunden.
Da die Geschichte in Traspering (Alabama, Südstaaten) spielt, machte mich die Hintergrundgeschichte rund um die Sklaverei und die damit verbundenen geschichtlichen und menschlichen Faktoren neugierig. Die Autorin geht auf die Sklaverei und die Folgen der Abschaffung ein und bindet diese Hintergründe auch in die Familiengeschichte der Greysons ein. Außerdem handelt Susan auch sehr passend für entsprechende Situationen und beschäftigt sich auch intensiver mit der geschichte und den Zusammenhängen mit ihrer Familie. Ich hätte mir dennoch an dieser Stelle etwas mehr Tiefgang gewünscht, da mir die Stellen teilweise ein wenig zu oberflächlich daherkamen und nur angekratzt wurden. Dennoch gilt natürlich zu berücksichtigen, dass es sich hier nicht um einen historischen Roman handelt!
Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm. Ich konnte das Buch sehr schnell lesen und wurde gut davon unterhalten. Auch die Auflösung des Romans gefiel mir gut und passte in meinen Augen gut in die Geschichte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die trotz Corona gerne einen Abstecher in die Südstaaten machen möchten. Als kleines Sahnehäubchen hat die Autorin am Ende des Buchs noch leckere Rezepte mit typisch-traditionellen Gerichten verfasst.


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