Donnerstag, 4. Juni 2020

[Rezension] Tage des Sommers

Ein toller Sommerroman, der einen glatt nach Köln teleportiert.


Seitenanzahl: 348
Verlag: Selfpublishing
Preis: 0,99€
Genre: Liebesroman
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 04. Juni 2020
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen bei Katie Jay Adams
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]






An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Katie bedanken. Vielen Dank für das Vertrauen und vor allem, dass ich deinen Roman vorab lesen durfte.

Klappentext
Was tust du, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war?
Gerade vergnügte Ella sich noch in der Glamourwelt von L.A., da plant ihr Bruder, das elterliche Anwesen in eine Oldtimer-Werkstatt zu verwandeln, ihre strenge Chefin spielt wegen einer internationalen Kekskampagne verrückt und ihre beste Freundin sitzt ganz schön in der Klemme. Als wäre das nicht genug, trifft sie zurück in der Heimat auf Lucas – den unwiderstehlichen Mistkerl mit den bernsteinfarbenen Augen, der in ihrem Kosmos eigentlich nichts mehr zu suchen hat. Zwischen Autos, Keksen und einem Glücksbringer muss Ella sich ihrer größten Angst stellen, ehe es zu spät ist.
Existieren Dinge, die man nicht sieht, wirklich?
Und wenn ja, lohnt es sich, dafür zu kämpfen?

Das Cover
Die Cover von Katie Jay Adams sind genau wie ihre Geschichten: knallig und bunt. Auch das Cover ihres dritten Sommerromans passt wunderbar zu dieser Beschreibung und somit auch perfekt zu den Vorgängerbüchern. Besonders gut gefällt mir das florale Muster auf dem grünen Hintergrund. Auch die goldene Schrift des Titels ist ein echter Eyecatcher.

Meine Meinung
Ich mochte Ella von Anfang an sehr gerne, da sie mich in vielen Momenten stark an mich erinnert hat. Sie ist sympathisch, sehr positiv eingestellt und versucht immer das Beste aus der ihr gegebenen Situation zu machen. Zu Beginn des Romans lebt Ella noch in Los Angeles und kehrt dann zurück in ihre Heimat. Irgendwie sind es zwei komplett verschiedene Leben, die sie ab diesem Zeitpunkt führt. Achtet sie in LA besonders auf ihr Gewicht, ihre Ernährung und ist ein regelrechter Workoholic, so scheint sie in ihrer alten Heimat neu zu erblühen und wieder richtig am Leben teilzunehmen. Ich mochte die Entwicklung ihres Charakters besonders und finde es toll, dass die Autorin ihr einen bemerkenswerten Charakter verpasst hat. Ella ist oftmals ein wenig in sich gekehrt und es dauert bei ihr manchmal länger bis sie wirklich zu ihren Gefühlen steht. Auch die anderen Charaktere der Geschichte wurden von der Autorin mit vielen Details ausgestattet und wirken so weder platt noch unecht. Besonders Lucas mochte ich ganz gerne, da er ein charmanter Kerl ist, der wunderbar in die Geschichte passt.
Den Schreibstil der Autorin kannte ich schon von anderen Büchern und konnte mich daher sehr schnell in die Geschichte einfinden. Er ist leicht verständlich, liest sich flüssig und kann mit der richtigen Portion Humor überzeugen. Die Kapitellänge gefiel mir sehr gut, da sie für mich sehr passend und nicht zu lang war. Man konnte die Geschichte also gut aus doofen Gründen (Arbeit, Haushalt, ...) unterbrechen und fand sich danach schnell wieder ein.
Durch geschickte, unvorhersehbare Wendungen schaffte es die Autorin, mich zu überraschen. Sie verlieh dem Buch durch gewisse Geschehnisse eine unvorhergesehene Tiefe, griff ernste Themen auf und arbeitete diese passend in ihre Geschichte ein.
Eine klare Leseempfehlung gibt es von mir für alle, die Liebesromane mögen, gerne mal nach Köln möchten und keine Scheu vor ernsten Themen haben.

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