Sonntag, 23. Februar 2020

[Rezension] Frankfurt am Mord

Eine große Portion hessische Spannung für Zuhause.



Seitenanzahl: 336
Verlag: Emons Verlag
Preis: 11,90 €
Genre: Kriminalroman
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 19. Septemer 2019
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Karola Bartsch Reihe
Die Bildrechte liegen beim Emons Verlag.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]






Dieses Buch wurde mir von der Agentur Mainwunder zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für das Vertrauen.


Klappentext
Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ...

Das Cover
Frankfurt auf den Kopf gestellt - ein interessantes Bild, das ein echter Eyecatcher ist. Ich mag die Farbgestaltung des Covers sehr gerne und finde auch, dass die Skyline Frankfurts super zur Geltung kommt. Allerdings dachte ich nicht unbedingt als erstes an einen Krimi, als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe.

Meine Meinung
Leider wusste ich zu Beginn nicht, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelte. Allerdings habe ich mich nicht verloren gefühlt. Die Autoren haben alle Handlungsstränge erklärt und auch die Protagonistin Karola Bartsch wurde gebührend eingeführt, sodass ich mich recht gut in die Geschichte und die Hintergründe einfinden konnte.
Besonders hervorzuheben ist die besondere Sprache des Krimis. Ich bin ja ein totaler Fan von Lokalkrimis. Bisher habe ich allerdings immer nur schwäbische, oder auch ab und an westfälische Krimis gelesen. Das Verständnis war da natürlich von vornherein gegeben. Obwohl meine Eltern selbst aus Hessen stammen, wurde bei uns Zuhause nie großartig in Dialekten gesprochen. Ich war also gespannt auf die Umsetzung des hessischen Dialekts und wurde nicht enttäuscht. Ich konnte mich sehr gut einfinden und die Gespräche ließen mich immer wieder schmunzeln. Nicht alle Wörter sagten mir auf Anhieb etwas, sodass ich doch ein wenig googeln musste. Das finde ich allerdings überhaupt nicht schlimm - im Gegenteil; es verleiht dem Krimi Authentizität. Ein großer Pluspunkt meinerseits.
Auch den Schreibstil kann ich als angenehm bezeichnen. Die Autoren haben eine interessante Protagonistin geschaffen, die eben kein weichgezeichneter Charakter ist, sondern auch Ängste und Schwächen hat. Frankfurt nimmt in dem Krimi natürlich einen großen Stellenwert ein und die Autoren ließen es sich nicht nehmen, die Stadt ebenfalls ausführlich zu charakterisieren.
Meiner Meinung nach handelt es sich um einen rundum gelungenen und spannenden Krimi, der mich gut unterhalten hat. Ich möchte mir allerdings auch noch den ersten Band zu Gemüte führen und bin sehr gespannt, wie es in Zukunft in und um Frankfurt für Karola Bartsch weitergeht.

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