Dienstag, 28. Januar 2020

[Rezension] Verschollen in der Poison Bay

Spannender Auftakt einer Neuseeland-Krimi-Reihe


Seitenanzahl: 304
Verlag: Small Blue Dog Publishing
Preis: 8,99 €
Genre: Krimi
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 25. November 2017
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Wild Crimes Reihe
Die Bildrechte liegen bei Small Blue Dog Publishing.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]






Das Buch wurde mir von NetGalley zur Verfügung gestellt.


Klappentext
„Die Maori nennen diesen Ort Ata Whenua – das Land der Schatten.“
Fernsehreporterin Callie Brown ist ein Stadtmensch mit einer Vorliebe für guten Kaffee. Dennoch lässt sie sich darauf ein, mit einer Gruppe alter Freunde durch die unwirtliche Wildnis von Neuseeland zu wandern, in der Hoffnung, über eine zerbrochene Beziehung hinwegzukommen.
Was sie nicht weiß: Jemand hat es auf sie alle abgesehen.
Verloren in einer der entlegensten und rauesten Gegenden Neuseelands und nicht nur den Elementen ausgeliefert, setzt der Überlebenstrieb bei den Wanderern ein. Jeder von ihnen trägt seit zehn Jahren sein eigenes Geheimnis mit sich. Callie muss sich entscheiden, wem sie vertrauen kann, damit sie nicht die Nächste ist, die stirbt ...

Das Cover
Ein düsteres Cover, das die Klippen Neuseelands zeigt. Meiner Meinung nach passt es wunderbar zum Inhalt des Buchs. Farblich hebt sich der Titel gut vom dunklen Untergrund ab und wird so zu einem besonderen Eyecatcher. Die Frau unten rechts verschwindet ein wenig zwischen den Farnen und den Wellen. Ich hätte sie auf dem Cover auf jeden Fall nicht vermisst, da ich glaube, dass das Cover ohne Frau noch besser gewirkt hätte.

Meine Meinung
Dieses Buch hat mir regelmäßig eine schöne Gänsehaut verpasst. Die Autorin setzt ihr Können geschickt ein und beschreibt mit ihren Worten so genau eine Atmosphäre, dass ich sie in meinem Wohnzimmer gespürt habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, was ihre Geschichte unterstützt. Besonders gut haben mir die Beschreibungen Neuseelands gefallen. Ich war bisher noch nie dort, aber dank dieser Beschreibungen fühlt es sich beinahe so an. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt: die Gruppe bestehend aus alten Freunden, sowie der Polizei. Diese Wechsel verleihen der Geschichte eine gute Dynamik, die die Spannung aber in keiner Weise dämpft. Im Gegenteil, sie wird dadurch nur weiter befeuert.
Auch die Charaktere sind allesamt facettenreich, vielschichtig und authentisch in Szene gesetzt. Im Laufe der Geschichte zeigen sie alle nach und nach ihr wahres Gesicht. Es hat mich in dieser Hinsicht ein wenig an die Serie Harper's Island erinnert. Je weiter die Geschichte voranschreitet und je verzweifelter die Charaktere werden, desto mehr zeigen sich Seiten an ihnen, mit denen man vorher nicht gerechnet hatte. Das mochte ich sehr gerne an diesem Krimi, da diese Wendungen für mich unvorhergesehen kamen und ich bis zum Schluss falsch lag mit meinen Mutmaßungen, wer denn nun tatsächlich der Mörder sei.
Auch wenn die Geschichte erst im Laufe der Seiten an Fahrt - und somit an Spannung - gewinnt, hält die Autorin ab diesem Punkt die Spannungskurve konstant oben. Durch die spannende Erzählweise war das Buch innerhalb eines Tages gelesen und hinterließ ein kleines Krimiloch. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzungen dieser Reihe und werde diese auch sobald wie möglich weiterlesen.
Natürlich hat die Autorin mit dieser Geschichte keine Krimiinnovation geschaffen. Aber mich hat sie damit trotzdem ihren Bann gezogen.

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