Montag, 27. Januar 2020

[Rezension] Männer sind halt doch die besseren Frauen

Ein Buch voller Klischees



Seitenanzahl: 272
Verlag: Tinte & Feder
Preis: 4,99 €
Genre: Roman
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2017
Wertung: ♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen bei Tinte & Feder

*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]






Dieses Buch wurde mir von NatGalley zur Verfügung gestellt.


Klappentext
Sonnyboy Basti fiel bisher alles in den Schoß. Doch dann verliert er plötzlich seinen Job, seine Freundin Kathi will nichts mehr von ihm wissen, und er sitzt so gut wie pleite auf der Straße. Als Notlösung mogelt er sich in eine flotte Mädels-WG, indem er vorgibt, schwul zu sein.
Als Hahn im Korb erlebt Basti fortan die geheimnisvolle Welt der Frauen. Seine Mitbewohnerinnen teilen mit ihm ihre Flirtstrategien, Styling-Tipps und Diätpläne. So also ticken Frauen?
Alles wäre im grünen Bereich, würde sich Basti nicht Hals über Kopf verlieben. Doch wer ist sein Herzblatt: Die sanftmütige Marie, die sich als leidenschaftliche Ornithologin am liebsten mit Vögeln beschäftigt? Die sexy Chaotin Felicia, die immer an den Falschen gerät? Oder die clevere und welterfahrene Bea, bei der einfach keiner anbeißt? Umso komplizierter wird es für den charmanten Womanizer, als die Frauen unabhängig voneinander versuchen, ihn umzupolen.

Das Cover
Mir gefällt die farbliche Gestaltung sehr gut und auch die Hirschkuh und den Hirsch finde ich sehr schön. Es ist mal ein etwas anderes Cover, das sich vom Einheitsbrei gut abheben kann. Alles in allem ist es ein sehr ansprechendes Cover und hat mich bei meiner Bewerbung für dieses Buch sehr angesprochen.

Meine Meinung
So viel Lob ich für das Cover habe, so schwer habe ich mich dann doch mit dem Inhalt getan. Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit einmal angefangen, dann aber relativ schnell pausiert. Nach einiger Zeit habe ich ich dann doch noch einmal rangewagt. Das Buch strotzt leider nur so vor Klischees, die auch nicht durch Humor gutzureden sind. Die Charaktere sind leider sehr oberflächlich beschrieben, bestehen praktisch nur aus den eben genannten Klischees und das hat mir ehrlich gesagt den Spaß an diesem Buch ziemlich verdorben. Basti, der Protagonist, ist nicht nur ein Macho hoch zehn, er kann auch weder Wäsche waschen, noch respektiert er seine Mitbewohnerinnen. Statt eine starke Frauenrolle zu präsentieren, entschied sich der Autor die Mitbewohnerinnen eher als naive Dummchen darzustellen. Ich bin also mit keiner der Figuren warm geworden und konnte mich mit niemandem identifizieren. Im Gegenteil, im Laufe der Seiten habe ich beinahe eine Abneigung gegen Basti entwickelt.
Ich habe kein Problem damit, wenn man sich humorvoll über irgendwelche Klischees lustig macht, aber leider hat es der Autor damit übertrieben. Lediglich im letzten Drittel des Buchs wurde es etwas ruhiger und ich war nicht mehr nur noch von Basti genervt. Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen. Das Buch war gut gegliedert, es gab keine nervige und sich wiederholende Rechtschreibfehler und es war ja auch nicht sonderlich lang.
Ihr merkt, ich bin hin und hergerissen, was dieses Buch angeht. Vielleicht war ich auch einfach nicht in der richtigen Stimmung für dieses Buch, aber es hat mich einfach nicht überzeugen können. Deshalb möchte ich das Buch aber nicht verteufeln, vielleicht gefällt es euch ja besser als mir.
Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag von mir: Ich kann den Umgang mit Homosexualität in diesem Buch nicht gutheißen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.

-->