Freitag, 31. Januar 2020

[Rezension] Das letzte Gericht

Rezepte & Infos in Einem


Seitenanzahl: 240
Verlag: bebra verlag
Preis: 18,00 €
Genre: Sachbuch/Kochbuch
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 19. September 2019
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen beim bebra verlag.

*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]






Vielen Dank an den bebraverlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.


Klappentext
Womit versüßte sich James Dean den Nachmittag, bevor ihn sein Sportwagen aus der Kurve trug? Welche Pastaspezialität bestellte sich Udo Jürgens am Abend vor seinem Tod? Was ließ sich Ernest Hemingway in der Pfanne brutzeln, ehe er sich das Leben nahm?
Richard Fasten berichtet in diesem Buch von den finalen Stunden und Tagen berühmter Menschen und von ihren allerletzten Mahlzeiten. Ob Marilyn Monroe oder Whitney Houston, John F. Kennedy oder Dirk Bach, Kaiserin »Sisi« oder Kleopatra – ihre lukullischen Vorlieben verraten oft mehr über den Charakter der Prominenten,
als sie selbst der Öffentlichkeit preisgeben wollten.
Passende Rezepte regen an, sich selbst mal wieder an den Herd zu stellen – es muss ja nicht das letzte Ma(h)l sein …

Das Cover
Ich finde das Cover sehr interessant. Es ist mal etwas Anderes und weckt im Betrachter trotzdem die Neugier. Durch die verschiedenen abgebildeten Promis, weiß man gleich, wessen letzte Mahlzeiten einen mindestens in diesem Bucherwarten werden. Auch finde ich die Aufmachung mit der Kellnerhand, die die Essensglocke anhebt, sehr cool gemacht.

Meine Meinung
Vorab kann ich schon mal sagen, dass dieses Buch viel mehr ist, als nur eine einfache Rezeptsammlung. Stattdessen bekommt der Leser die Möglichkeit zu jedem der 60 Prominenten mehr zu erfahren. Jeder Promi wird in Form einer kurzen Biographie näher beleuchtet, doch der besondere Fokus liegt dabei auf den letzten Mahlzeiten der jeweiligen Person. Wie kam es zur letzten Mahlzeit, sprich war es eine Henkersmahlzeit, wurde der Promi ermordet, gab es einen Unfall, ...?
Dieses Zusammenspiel war der Hauptgrund, warum ich mich für dieses Buch interessiert habe. Zugegeben, es ist schon etwas merkwürdig ein Buch zu kaufen/lesen, welches sich irgendwie um den Tod dreht, aber dann doch nicht direkt. Dennoch finde ich, dass das Buch überaus interessant ist, viele Neuigkeiten bietet und mich zudem noch unterhalten hat. Außerdem habe ich mir das ein oder andere letzte Gericht des Buchs markiert und möchte es bald nachkochen.
Es ist also nicht nur ein einfaches Kochbuch, von dem wir sicherlich alle genug Zuhause haben, sondern hat nebenbei noch einen informativen und unterhaltsamen Charakter. Aufgrund des angenehmen Schreibstils, der kurzen Kapitellänge (meistens sind es zwischen 4 und 8 Seiten) und der gut ausgewählten Prominenten war das Buch für mich ein sehr schönes Buch für Zwischendurch. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich in die Personen hineinzuversetzen und mir ist teilweise ganz schön das Wasser im Mund zusammengelaufen. Der große Vorteil ist, dass man es nicht am Stück lesen muss, sondern immer wieder auch für kurze Zeit zu dem Buch greifen kann - perfekt also für kurze Bus- und Zugfahrten.

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