Sonntag, 5. Januar 2020

[Reiseverliebt] Dezember 2019 - Disneyland Paris

Zuhause im Dornröschenschloss.


Hallo Buchmenschen,
ich war im Disneyland - mal wieder. Das letzte Mal ist inzwischen ja auch schon eine ganze Weile her. Spaß beiseite: Gemeinsam mit unseren Freunden (=Familie, die hört schließlich beim Blut nicht auf) beschlossen wir Anfang letzten Jahres, dass wir uns gerne den Weihnachtszauber des Disneylands anschauen möchten. Ich war bereits 2015 mit meiner lieben Schwägerin Yvonne dort und war damals wirklich fasziniert. Relativ schnell wurde das Hotel gebucht und wir hatten etwas, auf das wir uns freuen konnten. Der Dezember war damals zwar noch sehr weit weg, aber das trübte meine Vorfreude mitnichten.

Freitags nach der Arbeit ging es für uns los. Ich habe das "Glück", dass die Franzosen immer dann streiken, wenn ich durch Frankreich fahre. Sei es für eine Reise nach Großbritannien, oder weil es nach Frankreich selbst geht. Doch zu unserem Glück entschieden wir uns bei unserer Buchung damals gegen den Zug und für das Auto. Dementsprechend waren wir von den streikbedingten Zugausfällen nicht betroffen. Dennoch wurden wir von Stau nicht verschont, allerdings auf deutscher Seite, höhe Köln. Dieser Spaß hat uns beinahe vier Stunden gekostet. Statt den geplanten sechs Stunden dauerte unsere Fahrt fast 11 Stunden. Zu allem Überfluss regnete es auch noch ordentlich und die Sicht war nicht besonders gut.


Dank 24 Stunden Check In war das aber kein Problem. Kaum im Hotel angekommen übermannte mich die Müdigkeit. Meine Mitreisenden waren aber noch topfit. Während die drei es sich unten in der Lobby gemütlich machten, versank ich in unserem Hotelzimmer schon in die tiefsten Träume... Für das Wochenende war kein besonders gutes Wetter vorausgesagt worden. Ihr könnt euch vorstellen, dass das meiner Freude einen weiteren Dämpfer verpasste. Glücklicherweise meinte es die Wetterfee dann doch gut mit uns und schenkte uns zumindest einen trockenen Samstag. Es war bewölkt, kalt und ich strotzte nur so voller Energie. (Beinahe) pünktlich zur Parköffnung standen wir an der Personenkontrolle.
Im Park angekommen bestaunten wir den weihnachtlichen Schmuck. Es lief weihnachtliche Musik und hin und wieder rieselte Fakeschnee von oben auf uns herab. Die Mainstreet war wirklich sehr schön geschmückt. In den Schaufenstern standen Figuren aus den Filmen zwischen Christbaumkugeln, Weihnachtsmützen und allerlei anderen Dingen. Am großen Rondell der Mainstreet stand der prächtige Weihnachtsbaum, der abends in einer Zeremonie besungen und erleuchtet wurde. Ich war also wieder Zuhause...

Da wir im Hotel kein Frühstück gebucht hatten, gönnten wir uns erstmal ein (überteuertes, aber was würde man anderes erwarten?) Frühstück. Ich hatte richtig leckere Gingerbread Tannenbäume. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so lecker schmecken würde und habe sie umso mehr genossen. Meine Begleiter schlugen richtig zu und kauften fast alles, was die Theke so zu bieten hatte.
Da wir den Park alle vier schon kannten, schlenderten wir gemütlich durch die schöne Parkanlage, bestaunten die Dekorationen, die Liebe zu Detail, fuhren einige Achterbahnen und stellten uns schließlich entlang der Mainstreet zur ersten Weihnachtsparade auf. Ich liebe diese Paraden. Für mich sind sie einer der größten Gründe, warum ich das Disneyland liebe. Ich muss auch eigentlich immer ein paar Tränen verdrücken. Na und? Das ist halt so ;)
Nach der Parade war es schon wieder Zeit fürs Mittagessen. Ihr kennt das doch sicherlich auch, dass man in solchen Parks einfach immer Hunger hat, oder?


Auch die große Hauptparade haben wir uns angeschaut. Allerdings war ich davon ziemlich enttäuscht. Wäre ich zum ersten Mal dort gewesen, wäre das aber sicherlich schlimmer für mich gewesen. Obwohl wir frühzeitig dort waren, hatten wir nur einen mittelmäßigen Platz ergattert. Wir standen am Rande eines Seitenwegs und fragten das Personal, das für freie Wege sorgte, ob der Blick von dort auf die Parade gut wäre und ob diese an uns vorbeiziehen würde. Das wurde bestätigt und fünf Minuten später wurde diese freie Passage geschlossen, wir standen am Ar*** der Welt und konnten nichts mehr sehen. So spät noch einen guten Platz zu bekommen war leider unmöglich. Somit zogen wir entlang der Strecke an den Menschen vorbei und entdeckten ungefähr zur Hälfte der Parade doch noch einen Platz, der ganz in Ordnung war. Alles in allem war das aber einfach super uncool!



Am Abend bestaunten wir dann gemeinsam den Tannenbaum, hörten Mickey, Minnie, Santa und Co. beim Singen zu. Nach der grandiosen Abschlussshow, die sich übrigens unbedingt jeder einmal anschauen sollte, sind wir mit unserem Shuttlebus zum Hotel gefahren. Ich war den ganzen Tag ein einziges Energiebündel, doch mit der Busfahrt kam die Müdigkeit und ich konnte beinahe nicht einmal mehr die Augen aufhalten. Im Hotel angekommen schlief ich auch schnell ein. Am Abreisetag war dann natürlich nicht mehr viel geplant. Ich war mit meinem Mann noch im Village ein wenig bummeln und habe noch das ein oder andere Souvenir mitgebracht. Danach fuhren wir zurück ins Hotel, sammelten unsere Freunde ein und fuhren zu einem nahegelegenen Einkaufszentrum und kauften unser Reiseproviant für die Rückreise ein. Der Auchan dort ist wirklich riesig, bietet eine tolle Auswahl und hat uns mehr als gesättigt. Natürlich verließen wir Frankreich nicht ohne eine große Menge Crossoints und Baguettes, die wir genüsslich schnabbulierten.


Ich habe den Ausflug sehr genossen und wäre am liebsten dort geblieben. Aber das geht ja leider nicht. Mein Mann ist ein wenig übersättigt von unseren Besuchen dort und möchte erstmal nicht so schnell dorthin zurück. Aber wenn uns Walt Disney eins gelehrt hat, dann, dass man seine Träume nie aus den Augen verlieren darf!






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