Dienstag, 24. September 2019

[Rezension] Die Frauen der Familie Marquardt

Ein Roman über starke Frauen.


Seitenanzahl: 481
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00 €
Genre: Roman
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 16. Juli 2018
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen beim Goldmann Verlag.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]








Klappentext
Köln 1908: Caspar Marquardt herrscht in seinem Kaufhaus wie ein König über die Welt des Luxuskonsums. Da er keine Söhne hat, soll ein entfernter Verwandter sein Erbe werden – eine Provokation für seine älteste Tochter Louisa, die das Geschäft gerne selbst führen möchte. Doch nicht nur ihr Schicksal ist mit dem Kaufhaus verbunden. Während sich die kapriziöse Sophie in einen Konkurrenten ihres Vaters verliebt, sucht die unehelich geborene Mathilda ihren Platz in der Gesellschaft. Folgenschwere Konflikte machen die Schwestern gleichermaßen zu Verbündeten und Rivalinnen ...

Meine Meinung
Das Buch hab eine sehr interessante Thematik und konnte mich mit ebendieser Thematik sehr schnell catchen. Ich mag Bücher, die in einer anderen Zeit spielen, sehr gerne und tauche gerne in diese vergangenen Zeiten ein. Die Autorin hat eine interessante Geschichte rund um das Luxuskaufhaus der Familie Marquardt konstruiert. Was mich bei diesem Buch besonders beeindruckt hat, ist die Art und Weise, in der die Autorin auf die gesellschaftlichen Zwänge eingeht, der die Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts ausgesetzt waren. Die Autorin zeigt mit ihrem Roman die Problematik dieser Zeit auf. Auf der einen Seite Männer, denen die Welt offen steht, die ihre Macht offen ausüben können. Auf der anderen Seite Frauen, die sich den Männern in ihrem Leben fügen müssen und deren Weg in eine berufliche Zukunft oftmals kaum oder nur sehr erschwert möglich war.
Außerdem lässt sich das Buch durch die flüssige Schreibweise sehr schnell verschlingen. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, was mir als Leserin sehr gut gefallen hat. Durch diesen Schreibstil ermöglicht die Autorin einen leichten Einstieg in ihre Geschichte und lässt die Leser schnell in dieser Zeit versinken. Geschickt bringt Nora Elias verschiedene Handlungsstränge zusammen und baut ebenso eine Liebesgeschichte, wie auch eine große Ladung Spannung in ihre Geschichte ein.
Ein kurzweiliger Roman, der ins Köln des 20. Jahrhunderts einlädt. Eine Leseempfehlung gibt es von mir auch, da ich es sehr genossen habe in den Seiten dieses Romans zu versinken.

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