Samstag, 10. November 2018

[Rezension] Keiner glaubt an uns

Rebellin Pia.


Seitenanzahl: 272
Verlag: Books on Demand
Preis: 0,99 €
Genre: Liebesroman
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2018
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Keiner Reihe
Die Bildrechte liegen bei Jana von Bergner
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]





Dieser Band ist der letzte Teil der Keiner-Reihe. Ich habe bereits den ersten Band Keiner trennt uns und den zweiten Band Keiner weiß von uns gelesen und rezensiert. Die Bücher sind ineinander abgeschlossen, dennoch empfehle ich die Einhaltung der Reihenfolge, da man zwischendurch vereinzelt Verweise auf die anderen Geschichten bekommt. Im ersten Band dreht sich alles um Hanna. Im zweiten Band hält Emma die Hauptrolle inne. Dieser letzte Band der Keiner-Reihe widmet sich Pia.


Klappentext
Was ist stärker: Liebe oder Angst?
Pia hat sich schon einmal in den falschen Mann verliebt – und damit beinahe ihre Zukunft und das Glück ihrer Schwester zerstört. Ihrem Herzen kann sie nicht mehr trauen. Dennoch zieht es sie ausgerechnet zu Tom, dem Jungen mit den Narben und den traurigen Augen. Seine gefühlvollen Bilder zeigen, was er mit Worten nicht ausdrücken kann. Auch er hat Dinge getan, die er zutiefst bereut.
Während Pia von ihrer Patchwork-Familie eine zweite Chance bekommt, sitzt Tom für seine Fehler im Gefängnis. Als er entlassen wird, stehen die beiden vor der Frage, ob ihre Gefühle füreinander, die aus Sehnsucht geboren wurden, dem Alltag überhaupt standhalten. Kann Pia einem Mann vertrauen, der sich selbst davor fürchtet, erneut die Kontrolle zu verlieren? Und soll Tom ihretwegen an dem Ort bleiben, an dem seine Vergangenheit ihn einzuholen droht?

Das Cover
Hier kann ich mich nur meiner eigenen Meinung zu den beiden vorangegangenen Büchern anschließen. Die Reihe sieht fantastisch aus, auf dem E-Reader sowie im Regal. Ich finde, dass sie wunderbar zueinander passen und so ein schönes Gesamtbild ergeben. Momentan kann ich diese ganzen Pärchenbilder auf den Covern nämlich nicht mehr sehen. Da gefällt mir diese schwarz-weiß-rosa Kombination um einiges besser.

Meine Meinung
Die Autorin Jana von Bergner hat eine wundervolle Reihe geschrieben, die sich wirklich sehr gut liest. Dieser Roman ist der Abschluss der Reihe und ich finde, dass es ein guter Abschluss ist. Durch interessant gestaltete Kapitel, Rückblicke in die Vergangenheit und einen spannenden Plot konnte mich die Autorin auch mit diesem Roman wieder für sich gewinnen. Relativ schnell nimmt der Roman an Fahrt auf und reißt den Leser in einen Strudel der Emotionen. Schwierige Themen wie zum Beispiel Alkoholismus, Drogenkonsum oder eine traumatische Kindheit werden aufgegriffen und geschickt mit der Geschichte verwoben.
Durch die besondere Themenwahl und eine ausführliche Charaktergestaltung gewinnt der Roman an Tiefe. Auch bedient die Autorin nicht das typische Bad Boy - leicht zu gewinnendes Mädchen Klischee, das sich leider oft im Bereich New Adult finden lässt. Stattdessen haben Pia und Tom beide ihre tiefschürfenden Probleme, was sie realer und interessanter macht. Auch die Berufswahl der beiden spiegelt die Besonderheiten der beiden Charaktere wieder; Pia ist ein KFZetti, während Tom Künstler ist. Ich finde es wirklich schön, dass die Autorin hier gewisse Schranken durchbricht und dem New Adult Trott neuen und frischen Wind verleiht.
Leider ist der Roman etwas kurz geraten, was ich sehr schade finde. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch etwas Vertiefung oder ausführlichere Gespräche gewünscht. Es passiert oft sehr viel auf wenigen Seiten, was den Lesefluss sehr gezwungen rasant werden lässt. Man hat das Gefühl durch das Buch gehetzt zu werden, was ich sehr schade finde.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein schöner, wenndoch sehr kurzweiliger Roman ist. Ich hätte mir etwas mehr Fülle für den Abschluss gewünscht. Alles in Allem eine sehr schöne Reihe. Die Protagonisten werden mir fehlen.

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