Samstag, 7. Juli 2018

[Rezension] More Letters of Note

Briefe für die Ewigkeit.



Spieldauer: 3 Stunden 49 Minuten
Verlag: Random House Audio
Preis: 14,20 €
Genre: Briefsammlung
Hörbuch
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2016
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: More Letters of Note - Reihe
*Rezensionsexemplar*








Klappentext
Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert: ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. Mit Briefen von Slyvia Plath, Eric Idle, Jane Austen, Kathrine Mansfield, Kurt Vonnegut, Hunter S. Thomposon, J.K. Rowling, Raymond Chandler, Lionel Feuchtwanger, Richard Burton, Noel Coward, Marge Simpson, David Bowie, Dylan Thomas,Peter Sellers, Charles Bukowski. Sie können dieses Hörbuch auf mehrere Arten hören: von vorne nach hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle.

Das Cover
Ein sehr schlichtes Cover, das sich wunderbar in die Reihe einfügt. Bei dem Hörbuch, das ich heute bespreche, handelt es sich um den Nachfolger zu More Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten. Das Cover meines Hörbuchs ist schlichter, aber nicht unbedeutender. Stattdessen überzeugt es durch eine ruhige Schrift eine angenehme Farbwahl.

Meine Meinung
Zuerst einmal möchte ich meinen imaginären Hut ziehen. Shaun Usher hat hier eine wunderbare Sammlung zusammengetragen. Ein wahres Feuerwerk aus Emotionen aus teils längst vergangenen und teils nie dagewesenen Welten. Das Beeindruckende an dieser Sammlung ist die schier unglaubliche Bandbreite an Verfassern. In diese reihen sich unter anderem die wunderbare, unvergleichliche und zauberhafte Jane Austen, der 2016 verstorbene Musiker David Bowie oder aber auch die Meisterin unserer magischen Welt Hogwarts J. K. Rowling ein. Doch es gibt noch viel mehr Briefe zu entdecken. Die einen treiben dem Hörer vor lauter Lachen die Tränen in die Augen. Andere Briefe ließen mich mit einem Kloß im Hals zurück. Jeder Brief ist ein bedeutendes Stück der jeweiligen Persönlichkeit und bringt diese zum Ausdruck.
Doch um die Briefe geht es ja eigentlich gar nicht in meiner Rezension. Schließlich wurden sie nicht zu diesem Zweck verpasst, sind praktisch nur der Nebenspieler in meiner Wertung. Tatsächlich geht es mir um die Aufmachung und die Umsetzung des Hörbuchs. Die Sprecher/innen gehen auf jeden Brief individuell ein und verleihen ihnen die passende Stimmlage. Mal wird ein versöhnlicher, mal ein strenger, oder trauriger Ton angeschlagen. So wird jeder Sprecher/jede Sprecherin "seinem" Brief mehr als gerecht und ich empfand alle Stimmen als äußerst angenehm und nicht störend.
Damit auch jeder etwas mit dem Verfasser der Briefe anfangen kann, wird vor jedem Brief eine kurze Beschreibung mit den nötigen Hintergrundinformationen erläutert. Natürlich kannte auch ich nicht jeden Verfasser jedes einzelnen Briefs, dennoch fühlte ich mich ihnen nach dem Vorlesen des jeweiligen Briefs irgendiwe näher. Beinahe so, als würde ich sie ein Stück weit kennen.


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