Dienstag, 31. Juli 2018

[Rezension] Der Marsianer

Spannender Sci-Fi-Roman inklusive Nerdfeeling.


Seitenanzahl: 512
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 9,99 €
Genre: Science-Fiction
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 14. September 2015
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Nein
Die Bildrechte liegen beim Heyne Verlag.
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]
Autorenseite








Klappentext
Gestrandet auf dem Mars. Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf…

Das Cover
Das Filmposter wurde zum Buchcover umfunktioniert. An sich finde ich das immer schade, da dem Buch so ein bisschen die Individualität genommen wird. In diesem Fall starrt uns der Marsianer an, Mark Wahlberg. Dennoch verleiht es diesem Buch einen entsprechenden Wiedererkennungswert und man kann das Buch sofort mit dem Film in Verbindung bringen. Ich bin ein wenig gespalten. Leider konnte ich das ursprüngliche Cover nicht finden. Es würde mich sehr interessieren, für was sich der Illustrator ausgedacht hatte.

Meine Meinung
Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich den Film gesehen und den fand ich schon bombastisch. Da die Bücher bekanntlich immer besser sind, waren meine Erwartungen an den Roman natürlich sehr hoch. Zu Anfang war ich sehr enttäuscht. Das Buch zog sich unheimlich und ich kam nicht in die Geschichte rein. Irgendwie las es sich wie ein zäher Kaugummi und ich kam einfach nicht weiter. Das nimmt einem wirklich die Lust am Lesen.
Doch ich bin niemand, der ein Buch abbricht. Ich lese wirklich bis zum bitteren Ende, da ich es nicht haben kann, wenn ich das Ende eines Buchs nicht erfahre. (Dies gilt im Übrigen auch für Filme oder Serien.) An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich es keineswegs bereut habe weiterzulesen. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, wurde wirklich sehr spannend und zu einem echten Pageturner.
Das, was es mir anfangs schwer gemacht hat dranzubleiben, war das, was eigentlich wunderbar zu dem Roman passt: Die Nerdigkeit! Mark Watney ist durch und durch Wissenschaftler. Das hat der Autor nicht nur in die Geschichte einfließen lassen, sie lebt davon. Allerdings sind sehr viele wissenschaftliche Begriffe eingebaut und einige Dinge werden wirklich sehr umfangreich und unverständlich (zumindest für mich) erklärt. Das hat es mir nicht leicht gemacht. Aber ich denke, dass Menschen, die sich dafür interessieren, dafür brennen werden.
Ein wirklich spannendes Buch, mit anfänglichen Startschwierigkeiten, die man aber überwinden kann. Mark Watney ein Held, der eigentlich gar keiner ist. Science-Fiction ist eigentlich nicht so mein Ding. Aber dieses Buch hat mich ein wenig angefixt - und es war natürlich noch besser als der Film, trotz der Schwierigkeiten, die zwischen mir und der Naturwissenschaft bestehen.

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