Dienstag, 31. Juli 2018

[Rezension] Das Herz der Königin

Die Geschichte von Alienor geht weiter.


Seitenanzahl: 763
Verlag: Blanvalet
Preis: 9,99 €
Genre: Historischer Roman
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Die Alienor-Trilogie
Die Bildrechte liegen bei Blanvalet
*Rezensionsexemplar*
[unbezahlte werbung]








Klappentext
England 1154. Alienor von Aquitanien wird an der Seite ihres Mannes Henry zur Königin gekrönt. Eigentlich sollte sie glücklich sein, doch die Rolle, die sie nun einnehmen soll, entspricht nicht ihren Vorstellungen. Sie will nicht nur ein Kind nach dem anderen zur Welt bringen. Sie will regieren, herrschen! Als sich Henry auch noch einer jüngeren Frau zuwendet und ihr all seine Aufmerksamkeit schenkt, beschließt Alienor, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Und als ihre Söhne schließlich zu jungen Männer heranreifen, findet sie sich im Mittelpunkt einer Rebellion wieder, die verheerende Folgen für sie haben wird …

Das Cover
Zu sehen ist eine stolze Königin, die den mit Trotz in den Augen ihren Blick schweifen lässt. Eine große Krone trohnt auf ihrem Haupt und ein prächtiges Gewand lässt sie königlich erscheinen. Im Hintergrund kann man eine Burg oder ein Schloss erkennen, weiter im Hintergrund auch schneebedeckte Berge. Ein ansprechendes Cover, das nicht zu viel verrät, aber zum Lesen einlädt. Das Cover fügt sich gut in die Reihe ein.

Meine Meinung
Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil der Alienor-Trilogie und es empfiehlt sich den ersten Band gelesen zu haben. Es ist schon sehr lange her, seit ich Das Lied der Königin gelesen habe, aber ich fand dennoch gut in die Geschichte rein. Der zweite Band setzt nahtlos an den ersten Band an.
Alienor ist mit dem König von England, Henry II, verheiratet. Es ist schön ihre Geschichte weiter zu verfolgen. Innerhalb von 14 Jahren schenkt Alienor ihrem Ehemann mehrere Kinder - männliche sowie weibliche Erben. Doch Henry hält seine Ehefrau klein, möchte ihr nicht zu viel Macht zugestehen. Als die Kinder größer sind wächst auch deren Machthungrigkeit und der Vater führt schließlich Krieg gegen sein eigenes Fleisch und Blut. Alienor muss dies mit ansehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und riss mich praktisch ins Mittelalter. Ich habe ihre bildhaften Beschreibungen sehr genossen, in meinen Ohren klingt immer noch die mittelalterliche Musik nach. Elizabeth Chadwick hat die bemerkenswerte Fähigkeit Szenen und Gefühle zu beschreiben, sodass ich der Leser hineinversetzen kann.
Besonders gut konnte die Autorin Alienor zeichnen. Sie unterstreicht die Verzweiflung, die Liebe, und die Machtlosigkeit der Frau gekonnt und lässt den Leser an all dem Teilhaben. Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Triologie zu Ende geht und freue mich schon auf den dritten Band.


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