Freitag, 26. Januar 2018

[Rezension] Maniac - Liebe verrückt

Ein Roman über Liebe und Sucht.



Seitenanzahl: 324
Verlag: Books on Demand
Preis: 13,99 €
Genre: Roman
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 5. Juli 2016
Wertung: ♥♥♥
Reihe: Nein
*Rezensionsexemplar*





Klappentext
"MANIAC - Liebe verrückt" erzählt von der zerstörerischen Kraft der Liebe zwischen der hübschen Studentin Valerie und dem karrierebesessenen Investmentbanker Jason. Der Roman bietet tiefe Einblicke in das rasante Leben eines Investmentbankers, den Kampf um Macht und Geld und einer romantischen Liebe zu einer Frau, die so ganz anders ist als er selbst. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise durch die Welt der Schönen und Reichen, erlebt diese Welt aber auch als zerstörerisch, einem "nie-genug" und "noch höher, weiter, schneller." Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Affäre von Valerie und Jason. Valerie, deren Leben urplötzlich auf den Kopf gestellt wird und sich schnell in einer Achterbahn der Gefühle wiederfindet. Sie ist fasziniert von Jason, einer schillernden Persönlichkeit zwischen Kosmopolit und Womanizer, der hinter seiner Fassade aber innerlich zerrissen und verloren ist. Getrieben von der Vorstellung, immer mehr Geld zu verdienen, gerät er immer mehr in einen Teufelskreis aus Macht, Geld und Intrigen.
Der Druck der Banker, immer mehr Geld verdienen zu müssen, die Zerstörung von Persönlichkeit und Existenzen, aber auch die Faszination zwischen Erfolg und Sex - all dies kommt in Maniac zum Tragen. Es ist daher mehr als nur ein erotischer Liebesroman. Es ist auch eine Persiflage auf die Bankenbrache, die zugleich lehrt, dass Liebe und Sex zwar schön ist, intensiv ausgelebt aber auch zur Obsession werden kann.

Das Cover
Auf dem Cover sieht man ein Pärchen, das einander in Leidenschaft umschlingt. Die Farbe Lila passt wirklich sehr gut zu den beiden und unterstreicht das Feeling, das das Cover übermittelt. Man spürt praktisch wie die Luft zwischen den beiden knistert. Ein sehr gelungenes Cover, das Lust auf den Inhalt macht. Ich habe einen erotischen Roman erwartet.

Meine Meinung
Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich habe aufgrund des Klappentextes und des Covers mit einem heißen und erotischen Roman erwartet. Doch irgendwie kam das im Buch leider nicht so rüber. Die erotischen Szenen kamen mir sogar eher plump daher und die erwartete Sexiness fehlte komplett. Da habe ich einfach ein bisschen mehr erwartet.
Die Story zwischen Jason und Valerie ist auch leider nichts Neues. Reicher Banker, nicht fähig Gefühle zu zeigen. Junge Frau verfällt dem Bad Boy mit Haut und Haaren. Gähn. Ich hätte mir hier noch den ein oder anderen Kniff gewünscht, der den Leser dann doch noch überrascht und umhaut. Aber vielleicht habe ich da zu viel erwartet.
Ansonsten ist die Story ganz nett. Die Autorin gibt sich viel Mühe in der Beschreibung der Details, verleiht ihren Charakteren gewisse Züge und lässt sie so zum Leben erwachen. Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Oft werden Sätze, in etwas abgewandelter Version, wiederholt. Extrem lange und unnötige Schachtelsätze verlangsamen den Lesefluss zusätzlich. Dann punktet die Autorin wieder durch wortgewandte und emotionale Gespräche. Ein wahres Wechselbad der Gefühle.
Leider konnte mich Maniac nicht überzeugen. Ich werde mir allerdings auch noch ein anderes Buch von Violet Shaw zur Brust nehmen. Vielleicht hatte ich einfach mal ein wenig Pech. Ich würde mich freuen, wenn mich die Autorin vom Gegenteil überzeugen würde.

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