Mittwoch, 26. April 2017

[Mission Esperanto] Zwischen Stress, Yoga und Wahnsinn

Lass uns unseren Stresslevel senken, hab ich gesagt.
Das wird super, hab ich gesagt.


Hallo ihr Lieben,
es freut mich sehr, dass ich euch wieder zu einem neuen Teil unserer Reihe Mission Esperanto. Unsere Reihe? Jip, unsere Reihe! Lisch und ich haben bereits einen Post verfasst vor 4 Wochen. Mein Gott, die Zeit geht wirklich schnell vorbei. Aber hey, wem sag ich das? Lisch geht es zur Zeit nicht anders. Und euch sicherlich auch.

Heute Morgen habe ich meine erste Abiturprüfung geschrieben. Meine Fresse! Ich hätte nie gedacht, dass mich das so aus der Bahn wirft. Ich habe noch nie so viele Tränen vor einer Prüfung vergossen. Ich war noch nie so angespannt und aufgeregt. Ich bin ein nervliches Wrack. Ein bisschen... ein wenig... Dabei war es nur Deutsch. Ich liebe Deutsch. Ich bin froh, dass es mit diesem Fach losging. Und es ist doch eigentlich nur eine weitere Klausur. Eigentlich.

Aber kommen wir zurück zum Thema. Ich bin seitdem ich das Abi online angefangen habe oft sehr gereizt, gestresst und am Ende. Das muss doch irgendwann mal aufhören. Im Juni bin ich mit allem durch. Aber bis dahin durchhalten? Ich weiß nicht, ob ich das noch kann.
Als Lisch und ich nach einem neuen Thema gesucht haben, habe ich das Thema Stressabbau vorgeschlagen. Dass das kein Selbsttest für eine Woche ist, das ist klar. Lisch hat 2 Wochen vorgeschlagen. Ein guter Plan!

Mein Selbsttest begann am 10. April in Moniga am Gardasee. Ja, richtig gehört: Ich war in Italien. Da sollte man doch gut entspannen können. Luft holen, aufatmen. Aber natürlich musste ich auch im Urlaub lernen, doch in der Sonne lernt es sich einfach besser. Soll ich lügen? Ich hatte bezauberndes Wetter: Sonnenschein, 24 Grad und dazu mein Lieblingsessen. Sollte allein das nicht schon zum Stressabbau beitragen? Ich gebe zu, ich war tatsächlich etwas entspannter. Dennoch schwebte der heutige Tag immer wie das Schwert Damokles über mir. Morgens und den restlichen halben Tag habe ich mit meinem Lernstoff verbracht, draußen in der Sonne. Irgendwann am späteren Nachmittag zog es mich dann in die Sonne. Ein wenig Energie wollte ich ja schließlich auch tanken. An meiner Sommerbräune habe ich ebenfalls gearbeitet.

Zurück aus dem Urlaub habe ich mich auch noch mit anderen Techniken vertraut gemacht. Yoga wollte ich schon sehr lange mal ausprobieren. Ich finde, dass es immer sehr schön aussieht und alle schwärmen davon. Praktischerweise habe ich ein kleines Yogabuch zu Ostern bekommen und da habe ich mich natürlich auch mit beschäftigt. Dazu habe ich - Spotify sei Dank - eine coole Playlist entdeckt. Ich muss sagen, dass ich mich wirklich schnell daran gewöhnt habe regelmäßig Yogaminuten einzuschieben.

Vor dem Schlafen gehen habe ich mir angewöhnt einen Schlaftee zu trinken. Wenn möglich versuche ich auch noch 10 Minuten vor dem Schlafen gehen zu meditieren. Ich weiß nicht, ob man das wirklich als Meditation bezeichnen kann. Dabei sitze ich auf meinem Bett, oder an mein Bett gelehnt und versuche in mich zu gehen. Nichts denken! Den Geist entspannen. Klappt nur leider nicht immer... Sehr oft schweifen meine Gedanken zu dem vergangenen Tag ab und ich lasse meine Gedanken um alles Mögliche kreisen. Da muss ich mich definitiv noch bessern.

In meiner Mittagspause neige ich dazu alles an Terminen einzuschieben, das ich nicht aufschieben möchte. Wäsche waschen, spülen, in Lernunterlagen stöbern oder sonstige nervige Sachen. Das habe ich zumindest in der Mittagspause redzuziert. Ich verschiebe das inzwischen lieber in den Abend. Da habe ich einfach mehr Zeit für solche Sachen und Mittags komme ich inzwischen dazu, mich zu sammeln.

Haben diese zwei Wochen also etwas für mich gebracht? Langfristig gesehen denke ich schon, dass ich positiv mit diesen Erfahrungen durchs Leben gehen kann. Nach meinem katastrophalen ersten Prüfungstag merke ich allerdings, dass mein Stresslevel insgesamt noch viel zu hoch ist. Ich muss da an mir arbeiten, mir selbst den Druck nehmen. So kann es nicht weitergehen, sonst renn ich irgendwann noch im Dreieck. Oder ich renne gar nicht mehr...

Lischs Beitrag findet ihr natürlich hier!

Habt ihr noch Tipps für mich, wie ich mein Stresslevel langfristig und auch auf die kurze Sicht senken kann?

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