Sonntag, 3. Dezember 2017

[Rezension] Black Rabbit Hall

Willkommen in Black Rabbit Hall.



Seitenanzahl: 416
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 19,99 €
Genre: Roman
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Wertung: ♥♥♥
Reihe: Nein
*Rezensionsexemplar*





Klappentext
Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...

Das Cover
Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das Cover beim Besuch meines örtlichen Thalias sofort ins Auge fiel. Der Umschlag ist einfach etwas besonderes und prägt sich ein. Die Schriftart auf dem Cover ist meiner Meinung nach nicht so passend für den Sommersitz, dessen Namen sie abbildet. Ich hätte mir hier etwas romantisch-verschlungenes gewünscht. Die goldene Abbildung des Sommerhauses gefällt mir hingegen sehr gut. Sie wirkt imposant und irgendwie einladend. Nimmt man den Umschlag ab, findet man darunter ein Foto des Sommersitzes mit dem umliegenden Garten. Das ganze wirkt sehr geheimnisvoll auf mich und hat mich neugierig gemacht.

Meine Meinung
Leider hat der Einband und das Cover nicht ganz das gehalten, was ich mir von diesem Buch versprochen habe. Ich hatte mir "mehr" versprochen.
Das Buch spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen geht es um Amber Alton, die mit ihrer Familie im Sommer in Black Rabbit Hall residiert. Dieser Handlungsstrang spielt 1968. Die Familie verbringt dort immer eine schöne Zeit, vorallem die vier Alton Kinder genießen die Zeit auf dem Sommersitz. Zum anderen geht es um Lorna. Ihr Handlungsstrang spielt dreißig Jahre später, als sie mit ihrem Verlobten Jon auf der Suche nach ihrer Hochzeitslocation ist. Diese findet sie im heruntergekommen Familiensitz der Altons.
Durch die verschiedenen Zeitebenen ist der Roman ansprechend gestaltet und auch der Schreibstil ist angenehm, das Buch somit flüssig zu lesen. Durch die verschiedenen Zeitebenen bildet sich auch eine gewisse Spannung. Leider waren einige Szenen sehr langatmig und versauten das Buch in manchen Teilen sogar. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mit aller Kraft in die Länge gezogen werden sollte, als ob eine bestimmte Seitenzahl erreicht werden sollte.
Auch tat ich mich mit der Anzahl an Protagonisten schwer. Es tauchten sehr viele, teilweise auch sehr unwichtige Charaktere auf, dass es mir schwer fiel den Überblick zu behalten. Damit habe ich sonst keine Probleme. Leider fand ich zu Lorna keinen Draht. Ich mochte ihre Art nicht und konnte mich so gar nicht mit ihr identifizieren. Sie wirkte sehr gekünstelt und gestellt auf mich. Das mochte ich nicht leiden. Amber hingegen war ein sehr sympathischer Charakter, ich mochte sie von der ersten Seite an.
Ich mochte die Geschichte an sich sehr gerne. Auch, dass sich am Ende alles zusammenfügt und erklärt. Die Geschichte der Altons war spannender, sog mich mehr in ihren Bann. Lorna war nicht mein Fall, aber manchmal ist das einfach so. Alles in allem bedient die Autorin alle Themen, die man sich von so einem Buch wünscht: Geheimnisse, Intrigen und ein wunderschönes Anwesen. Ich wäre gerne einmal durch die Hallen von Black Rabbit Hall gewandelt.
Eine schöne Geschichte, die an einigen Stellen kürzer hätte ausfallen können. Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt.

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