Montag, 30. Januar 2017

[Rezension] Ein Jahr zum Leben

Vorsätze im Januar



Seitenanzahl: 268
Verlag: Books on Demand
Preis: 3,99 €
Genre: Roman
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2017
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Die Jahr-Reihe
*Rezensionsexemplar*






Klappentext
Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt.
Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe.

Das Cover
Das Cover gefällt mir gut, auch wenn ich es für ein wenig unscheinbar halte. Die farbliche Gestaltung ist gut abgestimmt, aber irgendwie fehlt mir der WOW-Effekt. Ich wäre im Buchladen vermutlich daran vorbei gelaufen. Da könnte man vielleicht noch was dran ändern. Da ich das Buch als Ebook erhalten habe, und einen Tolino ohne Farbdisplay habe, erübrigt sich dieser Kritikpunkt bei meinem Exemplar allerdings.

Meine Meinung
Wie fange ich am besten an? Wer hier eine locker leichte Komödie, oder eine Kurzlektüre erwartet, der ist mit diesem Buch falsch. Ein Jahr zum Leben behandelt nicht die Zuckerseite des Lebens. Hier geht es vielmehr um tiefgründigere Themen. Ein großes Thema des Romans ist der Verlust von geliebten Menschen und dem damit einhergehenden Schmerz und der Trauer. Doch die Autorin schafft es mit dem nötigen Fingerspitzengefühl eine Welt zu erschaffen, in der der Leser mit Eve und Ben durch Frankreich reist und ab und an all das Schlimme vergessen scheint. Mit einer zart eingeflochtenen Liebesgeschichte hat mich die Autorin schließlich voll rumbekommen. Trauer, Verlust, positive Gefühle für einen Fremden... Verspricht eine gute Story zu werden. Und das ist sie meiner Meinung nach auch geworden.
Die Autorn kann mit einem lockeren und leichten Schreibstil beeindrucken. Malerisch beschreibt sie die Landschaften und ich habe mich wie in Frankreich gefühlt. Da wurde natürlich mal wieder sehr die Sehnsucht geweckt. Auch die Charaktere sind mit Tiefe geschaffen und ich hatte schnell einen Draht zu Eve und Ben. Eve ist ein kleines Naivchen, zumindest kommt sie mir manchmal so vor. Und ich mag sie. Sie ist authentisch und wirkt absolut nicht aufgesetzt. Ben ist ein wirklich schmucker Typ, in meinen Gedanken sitzen wir zusammen am See und essen ein Eis... Ich mag ihn. Er ist ganz der Typ Harte Schale weicher Kern.
Geschickt stellt die Autorin auch ein nicht zu unterschätzendes Thema in den Fordergrund: Die Blutspende. Ich finde, dass sie dieses Thema sehr gut in ihren Roman integriert hat und man sich selbst in dieses Thema miteinbezieht.
Mit ein paar Tricks und Kniffen überrascht der Roman durch geschickte Wendungen und hält die Spannung aufrecht. Das Ende finde ich zwar gut gewählt, da es sich hier ja um eine Reihe handet, aber: Wann geht es endlich weiter?
Fazit: Ein gelungener Auftakt der Buchreihe, die Lust auf mehr macht. Die einzige negative Anmerkung, die ich machen kann ist, dass sich der Roman teilweise ein wenig gezogen hat. Doch sicherlich ist das nur an ganz kleiner Kritikpunkt!



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