Samstag, 14. Januar 2017

[Blogtour] Verlorene Kinder


Die Tatorte

Guten Morgen ihr Lieben,
nach einer einmonatigen und unfreiwilligen Blogpause bin ich wieder da. Eine einmonatige Pause - Wieso? Nun, das ist ganz leicht zu beantworten. Ich war einfach komplett überfordert, bin es vielleicht immernoch. Mein Blog ist mein Baby und soll natürlich weiterhin bestehen. Aber ich gehe mit sehr großen Schritten auf meine Abiturprüfungen zu und möchte mich bestmöglich darauf vorbereiten. Daher werdet ihr nächster Zeit zwar wieder regelmäßig von mir lesen, aber nicht mehr in dem Umfang wie es in letzter Zeit der Fall war.
Wie wird es jetzt mit The Fantastic World of Mine weitergehen? Ich habe neue Projekte geplant und möchte natürlich weiterhin die Bücher, die ich lese, rezensieren. Auch möchte ich mich weiterhin mit Themen befassen, die mich interessieren und darüber berichten. Blogtouren werde ich zwar weiterhin betreiben, aber in reduziertem Maß. Im Mai sind meine Prüfungen - danach sind mein Blog und ich wieder die alten.

Jetzt möchte ich aber doch endlich auf das Thema dieses Artikels kommen. Ich nehme an der Blogtour zu Verlorene Kinder von Inca Vogt teil. Ich kannte Incas Bücher zuvor noch gar nicht. Netterweise hat sie uns den Sammelband Schattenkinder mit den ersten beiden Teilen ihrer Amato-Reihe zur Verfügung gestellt. Heute geht es allerdings um den dritten und neuen Teil der Reihe: Verlorene Kinder. Neben mir haben sich noch einige weitere Blogger mit Incas Bücher befasst und wirklich lesenswerte Beiträge erstellt. Ich verlinke euch unten den ersten Beitrag, sowie den Blog, der morgen dran ist. Vom ersten Beitrag aus könnt ihr euch mühelos durch alle Blogs klicken. Übrigens: Es gibt auch wieder ein cooles Gewinnspiel - doch dazu später mehr.



Seitenanzahl: 414
Verlag: Inca Vogt
Preis: 0,99 €
Genre: Psychothriller
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2016
Reihe: Amato-Reihe







Klappentext
Tonis persönlichster Fall ist ein Kampf gegen übermächtige Schatten aus der Vergangenheit.
Als junge Ausreißerinnen in Frankfurt spurlos verschwinden, interessiert es kaum jemanden. Yvy ist eine von ihnen und bittet Toni Amato bei der Suche nach ihrer vermissten Freundin Julia zu helfen. Kurz darauf wird Julias Leiche gefunden. Wenige Stunden später verschwindet auch Yvy und Toni erhält eine tödliche Warnung.
Für die Journalistin und ihre Freundin Kante vom BKA beginnt ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen Schatten, in denen auch die junge Mutter Anna verzweifelt um ihr Leben kämpft. In der Klinik heißt es, ihr Baby sei tot geboren worden. Nur ein Pfleger kümmert sich um sie und verspricht zu helfen. Aber kann sie ihm vertrauen?
Während Kante versucht, die Drahtzieher einer skrupellosen Baby-Mafia zu überführen, stürzt sich Toni in eine Undercovermission, bei der sie buchstäblich in Teufels Küche gerät.
Werden ihre Feinde die in Blut geschriebene Drohung wahrmachen?

Die Autorin
Inca Vogt lebt zwischen Stadt, Land und Schreibfluss irgendwo in den Bergen. Ihre 'Thrillerwerkstatt' liegt direkt neben einem dunklen, dunklen Wald;-) mit sonnigen Aussichten und einer tiefenentspannten Katze. Sie bezeichnet sich selbst als schreibendes Chamäleon, konzentriert sich aber inzwischen auf Bücher, die sie selbst am liebsten liest. Auf Thriller, die wachhalten, unterhalten und nachhalten. Der Rest ist Geschichte: Die ersten redaktionellen Sporen verdiente sich die Werbetexterin mit Studien-Abschluss an der Akademie für Marketing und Kommunikation in großen Agenturen zwischen Hamburg und Frankfurt. Frankfurt ist auch der Dreh- und Angelpunkt ihrer Psychothriller, die eins gemeinsam haben. Sie verweben brisante Schlagzeilenthemen zu beängstigenden Geschichten, in denen nichts so ist wie es scheint. Aber lasst euch nicht täuschen. Manche machen diesen Fehler nur einmal.

Die Tatorte
Zusammen mit Inca habe ich ein paar Tatorte aus ihren Büchern herausgesucht. Ob ihr es glaubt oder nicht, aber die meisten Dinge, die in Incas Büchern passieren, passieren an Orten, an denen sie schon war. Orte, die sie inspiriert haben und die es letztendlich in ihre Bücher geschafft haben. Ich finde diesen Prozess sehr spannend. Inca ist ein fleißiges Bienchen und hat mir einige Bilder von Tatorten zur Verfügung gestellt (Rechte dieser Bilder liegen bei Inca).


Götzenkinder - Die Kapelle
Holla die Waldfee. Allein das Bild lässt mich schon gruseln. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich habe wohl zu viele Horrorfilme gesehen. Bei so kleinen freistehenden Kapellen geht mir doch ab und zu ein Schauder den Rücken runter. Ich möchte hier natürlich nicht spoilern und euch die pikanten und brutalen Details aus Incas Büchern verraten. Daher halte ich mich mit Geschichten und Details natürlich zurück. Stattdessen habe ich Inca ein paar Fragen zu ihren Tatorten und der Entstehung dieser brutalen Szenen gestellt. Inca hat diese Kapelle in ihrem Buch Götzenkinder, dem zweiten Teil der Reihe, eingebaut.
Netterweise hat mir Inca auch noch ein paar Antworten zu meinen Fragen bezüglich ihrer Tatorte gegeben.
Gruselst du dich ab und an vor deinen eigenen Geschichten, die sich manchmal an so traumhaften Orten abspielen?
Inca: Eher vorher. Das verarbeite ich. Nimm zum Beispiel die Wolkengebilde, die ich sehr oft fotografiere, einfach so. Ich finde sie faszinierend, seit ich ein kleines Mädchen war. Etwas, was ich dann auch leicht in einer Szene benutzen kann. In dem Fall lasse ich Anna Gedankenspiele mit den Wolken nachahmen und übertrage eigene Empfindungen.
Dabei fällt mir ein, einen Tatort gibt es wirklich, der mich direkt zu einer ersten Szene animierte. Nachlesbar im Einstieg zu Gebrannte Kinder spielt eine marode Scheune eine Rolle. Diese Scheune birgt Schlüsselelemente, die ich sehr bewusst verarbeitet habe.
Ich bin in einem ländlichen Gebiet aufgewachsen und fand solche Tierhütten schon immer bedrohlich. Ich hatte nie das Gefühl, dass es wenigstens den Tieren darin gutging. Auch hier führen meine eigenen Empfindungen Regie.
Ich hoffe immer sehr, dass meine Gefühle, die identisch sind mit dem was ich den Figuren und den Locations mitgebe, sich auf den Leser übertragen. Wenn ich das schaffe, dann passt es. Dann schaffe ich es vielleicht auch einige Leser mitzunehmen, dahin wo es ordentlich thrillt.


Gedankenspiel Anna - Verlorene Kinder
Wenn dir ein möglicher Tatort im realen Leben begegnet, welche Gedanken machen sich dann in deinem Kopf breit?
Inca: Es läuft eher umgekehrt, ich sehe einen Baum oder die kleine Kapelle und manchmal kommt dann Kopfkino dazu. Ein Bild der Kapelle gab es lange, bevor ich Götzenkinder schrieb, aber dann war es ein wichtiger Ort, den ich ausgeschmückt und so verändert habe in der Szene, dass es passte. Oft mache ich Fotos und mir gehen beim späteren Betrachten erst mögliche Szenen durch den Kopf. Es ist wie mit allen Inspirationen, man findet sie vor allem dann, wenn man sie nicht bewusst sucht.
Ein Rezept gibt es nicht. Anregungen und Zündungen passieren bei mir nie auf Knopfdruck. Es gibt zwar viele Kreativtechniken, aber auch die funktionieren bei mir am ehesten, wenn ich loslasse und entspannt bin, mich öffne und nur dem Unterbewusstsein Raum lasse. Wenn dringende Termine drängen, wenn die Technik mal wieder nicht so funktioniert wie vorgesehen oder das Essen zum dritten Mal anbrennt, eher nicht.


Kinderspielpplatz - Götzenkinder
Entsteht eine Tatortszene direkt bei dir im Kopf und sie ist "schreibfertig", oder wird zu Hause noch sehr stark am Feinschliff gearbeitet?
Inca: Schreibfertig ist nie etwas. Manchmal gibt es überhaupt noch keine Story, sondern nur ein Bild, das im Unterbewusstsein abgelegt ist. Zum Tatort wird ein Ort oft erst später, wenn ich ihn brauche, oder wenn er zu einer Handlung passen könnte. Ich entdecke die Orte eher zufällig, manchmal mach ich ein Handyfoto, wenn ich durch die Gegend streife. Nicht suchend, sondern findend. Das kann ein verlassenes Haus sein, oder etwa der Spielplatz sein, der in Götzenkinder eine Rolle spielt. Ich bin hunderte Male dran vorbei spaziert, bevor ich auch nur das Buch begonnen hatte. Es war lange einfach nur ein Spielplatz. Rational kann ich das schlecht erklären.
Bei dem Baum mit dem eingeritzten Herzen, den ich fotografiert hatte, war es ähnlich. Erst als ich mir das Foto später ansah, fand ich die angeritzte Rinde überhaupt nicht mehr romantisch. Die Ideenkette war Verletzung der Haut, des Fleisches, dessen was den Baum aber auch uns Menschen schützt. Daraus entstand neben einer Szene am Baumstamm einer Kastanie sehr viel mehr, verarbeitet in Götzenkinder. In Götzenkinder geht es ja um makellose Schönheit und Verletzungen - direkt und im übertragenen Sinn.
Um auf deine Frage zu antworten, nein, es gibt keine schreibfertige Szene, allenfalls so etwas wie ein Interesse und ein genaueres Hinsehen. Irgendwann fügt sich alles zusammen.


Der verwunschene Teich - Verlorene Kinder
Deine Tatorte entspringen der Realität. Denkst du noch oft an deine Geschichten, wenn du die Orte besuchst?
Inca: Ich muss ein wenig ausholen um es zu erklären. Da ist zum Beispiel dieser Teich auf dem Foto. Von dem Weiher in Verlorene Kinder habe ich überhaupt kein Foto.
Ich wohne nicht mehr in Frankfurt, bin aber ganz oft mit dem Fahrrad die Wege im Frankfurter Stadtwald abgefahren und habe dabei auch den See in jeder Jahreszeit umrundet. Was ich erinnerte und warum ich diesen wählte, war ein Gruseln, dass ich dort spürte. Jahre, bevor ich diesem Gruseln mit entsprechenden Szenen in Verlorene Kinder einen Grund gab.
Ich habe noch Erinnerungsfetzen daran, wie ich selbst mit Wadenkrämpfen noch stärker in die Pedale getreten bin, um rasch an den dunkleren Wegesmarken rund um den See vorbeizukommen. Das sind schon richtig gute Orte, um eine Leiche zu verstecken.
Wenn ich wieder mal in Frankfurt bin, biege ich bestimmt ab und sehe mich da bewusst noch einmal um. Aber garantiert nicht in der Dämmerung.
Aber als ich diesen kleinen Seerosenteich auf dem Foto bewusst betrachtet habe, erinnerte ich mich an das Gruseln im Frankfurter Stadtwald. „Peng“, da war er, der Fundort der genau zu Verlorene Kinder passte.


Amato-QUIZ und Gewinnspiel
Einsteigen in den Amato-Tourbus und jeden Tag die Gewinnchancen erhöhen mit richtigen Antworten auf unsere Quizfragen. Damit auch alle teilnehmen können, die sich noch nicht so gut in Toni Amatos Thrillerwelt auskennen, haben wir für euch jeweils mehrere Antworten zur Auswahl vorbereitet.

Die Preise
1. Preis: „Entweder oder“
Der Gewinner darf wählen zwischen
a) Kindle Paperwhite und …
b) Toni-Fanschuhen aus der veganen Schuhkollektion „Boxford-Design“ mit Wunschmotiv.

2. Preis: Superfanpaket
Alle drei Amato Psychothriller als Taschenbuch, signiert mit Lesezeichen.

3. – 5. Preis: Taschenbuch Verlorene Kinder,
signiert mit Lesezeichen.

Der Weg in den Amato-Lostopf:
Während der Blogtour für VERLORENE KINDER könnt ihr vom 09.-19. Januar 2017 gleich elfmal (plus Bonusfragen/Lose) in unseren Pott wandern. Ihr müsst nur die richtigen Antworten in unserem Amato-Quiz rauspiken, frei nach dem Motto, „auch richtig geraten, zählt.“ Echte Amato-Fans haben natürlich die größten Gewinnchancen. Je mehr richtige Antworten, desto mehr Lose nehmen an der Ausziehung teil. Für jede richtige Antwort gibt’s ein Los.

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen am Quiz dürfen alle Leser über 18 aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Jeder Teilnehmer kann nur jeweils einen der ausgeschriebenen Preise gewinnen, aber mit beliebig vielen Losen seine Gewinnchancen erhöhen.
Die Bonusfragen zählen wie die normalen Fragen und erhöhen die mögliche Losanzahl pro Teilnehmer auf 13 mögliche Lose.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Bitte sendet eure Antworten an folgende Mailadresse: briefkasten@inca-vogt-autorin.com

Einsendeschluss ist der 20. Januar 23.59 Uhr. Die Gewinner werden am 22. Januar bekannt gegeben. Gewinnaussendung in der darauffolgenden Woche.

Bitte schreibt die Lösung wie folgt auf:
Stichwort im Betreff: Blogtour-Amato-Quiz
TAG … (1 – 11, bzw. Bonusfrage)
Lösung … (a,b,c,d oder e)

Antworten sammeln oder täglich abschicken?
Ob ihr jeden Tag eine Mail abschickt mit euren Lösungen oder brav alle Antworten sammelt und am Ende der Tour eine Mail losschickt, überlassen wir euch.
Gezählt wird jeweils nur eine (richtige) Antwort pro Frage von euch 😉
Achtung: Nur Teilnehmer, die in der (jeder) Mail ihren richtigen Namen und eine gültige Postadresse mit angeben, nehmen an der Verlosung teil. Ohne diese Angaben können wir eure Antworten nicht zählen!

Gewinnspielfrage für Tag 6:
Wieso trainiert Toni im Boxclub?
a) Sie hat bei einem Gewinnspiel ein Jahresticket gewonnen
b) Sie will mit ihrem sportlichen Freund Jonas mithalten
c) Sie hat es ihrer Freundin Kante versprochen
d) Sie muss die vielen Donats und Schokoriegel abtrainieren
e) Sie will beweisen, dass es nicht auf die Größe ankommt. Sie ist ja gerade mal 1,5 Meter hoch.



Viel Spaß und ganz viel Glück!


Morgen geht es weiter bei Nina. Der erste Artikel erschien bei Thea.

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