Montag, 24. Oktober 2016

[Rezension] Liebe vertagen, Mörder jagen - Vera Nentwich

Bienes zweiter Fall.



Seitenanzahl: 284
Verlag: Vera Nentwich
Preis: 2,99 €
Genre: Krimi
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 23. September 2016
Wertung: ♥♥♥♥♥
Reihe: Biene Hagen Reihe
*Rezensionsexemplar*






Anfang Oktober konntet ihr auf meinem Blog unter dem Hashtag #mörderischgut einen Beitrag passend zu dem Thema dieses Buchs finden. Vera Nentwich hat uns alle dazu eingeladen ihr wunderbares Buch zu lesen. Daraufhin entstand eine super Blogparade, bei der viele Blogger/innen ihr Herz öffneten und ihre Geschichten erzählten. Hier findet ihr heute also die Rezension zu diesem Krimi.


Klappentext
Was prickelt mehr als eine heiße Liebesnacht in Paris? Mörder jagen!
Eigentlich hat sich Biene auf eine heiße Liebesnacht in Paris gefreut. Die kommt aber nicht. Dafür erreicht sie eine folgenschwere Nachricht: In ihrer Heimat wurde ein Mann ermordet. Ausgerechnet Jochen, ihr Ex-Freund und überkorrekter Polizist, soll in den Mord verwickelt sein. Das kann Biene nicht glauben und sie entschließt sich zur Rückkehr. Schließlich prickelt eine Mörderjagd doch mindestens so sehr wie eine Liebesnacht. Auf eigene Faust stürzt sie sich in die Ermittlungen und steckt nicht nur bald mittendrin in einem Netz aus Vorurteilen und Vorlieben, sondern erfährt auch Dinge; die sie lieber nicht erfahren hätte. Wird Biene den wahren Mörder finden und damit Jochen entlasten? Kann Biene eine wichtige Entscheidung für ihre eigene Zukunft treffen? Und was ist eigentlich mit der Liebe?

Das Cover
Ich liebe die Farbe Pink und Paris ist meine Lieblingsstadt. Muss ich noch mehr zum Cover sagen? Na gut, vielleicht ein wenig mehr. Ich finde das Cover sehr passend, da sich der Ort, an dem die Geschichte spielt, darauf befindet. Paris ist ja leider gecancelt. Irgendwie strahlt das Cover den Humor aus, der sich im Buchinneren befindet und macht große Lust auf mehr.

Meine Meinung
Liebe vertagen, Mörder jagen ist mein erster Fall mit Biene, mein erstes Buch von Vera. Aber Quereinsteigern fällt es wirklich nicht schwer, sich mit Biene zu identifizieren. Trotzdem werde ich den ersten Band Tote Models nerven nur definitiv noch lesen. Biene ist eine tolle Frau, hat Ecken und Kanten, sehr sympathisch.
Aus Bienes Liebesreise nach Paris wird leider nichts, da in ihrer Heimat ein Mord stattgefunden hat und außgerechnet ihr überkorrekter Exfreund und Polizist Jochen wird damit in Verbindung gebracht. Kann ja gar nicht sein! Also beschließt Biene kurzerhand nach Hause zurückzureisen und macht sich auf die Suche. Schnell wird aus ihr eine Detektivin, die es nicht verpasst in das ein oder andere Fettnäpfchen zu treten. Sie macht es einem aber auch wirklich leicht, sie zu mögen! Eben diese Fettnäpfchen transportierten Biene schnell in mein Herz. Sie haben mir wunderbare Lacher ermöglicht und die Lesestunden nur noch zusätzlich versüßt.
Vera Nentwich schafft es auf wundersame Art und Weise einen spannenden Krimi mit unvorhersehbaren Wendungen, aber auch mit urkomischen und witzigen Momenten zu erschaffen. Hier bleibt dem Leser einfach ncihts anderes übrig, als sich schlapp zu lachen und zusammen mit Biene zu ermitteln. Auch muss ich lobend erwähnen, dass die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil hat und es mit ihren Worten immer wieder schafft, dass ich schmunzeln oder lachen muss. Danke dafür! Humor wird einem in die Wiege gelegt - oder eben nicht. Dialekt findet sich in diesem Buch wieder - mit dem kann ich zwar nicht viel anfangen, aber er passt wunderbar zu Biene und auch zur Autorin!
Außerdem greift das Buch - neben einem verzwickten Mordfall - auch noch alltägliche und wichtige Themen auf: Toleranz und Vorurteile. Davon gibt es ja bekanntlich immer genug. Was ich ganz super finde ist, dass Vera Nentwich den Leser dazu animiert über sich selbst und seine Vorurteile nachzudenken. Ganz große Sache meiner Meinung nach. Schließlich sind Bücher ein tolles Medium, um immer wieder auf solche Themen aufmerksam zu machen.
Die Autorin hat sich eine Geschichte ausgedacht, die meine kriminalistische Ader sehr gefördert hat. Zusammen mit Biene habe ich ermittelt. Ich habe mich mit der Story sehr wohlgefühlt. Zum Schluss lösen sich alle noch offenen Fragen auf und ich würde mich sehr freuen, wenn es mit Biene weitergeht.
Ein spannender Krimi, der mit Humor, Action und einer durchdachten Story überzeugt.

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