Montag, 31. Oktober 2016

[Rezension] Die Gabe der Zeit: Wer war ich - Alexander Bloom

Geschichtenerzähler Alexander Bloom.



Seitenanzahl: 230
Verlag: aventura
Preis: 1,99 €
Genre: Fantasy
Einband: Ebook
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2016
Wertung: ♥♥♥♥
Reihe: Nein
*Rezensionsexemplar*






Klappentext
Mein Name ist Manuel Epstein und ich besitze eine seltene Gabe. Ich kann durch die Zeit blicken und so meine Zukunft verändern. Sie sind hinter mir her und ich habe keine Ahnung, warum. Seit ich weiß, dass mein Leben aus einer Lüge besteht, bin ich auf der Flucht, und die einzige Person, die mir mehr darüber sagen könnte, ist spurlos verschwunden. Die alte Frau auf dem Jahrmarkt sagte, die Gabe werde mir helfen. Zunächst wusste ich nicht, was sie meinte. Doch dann blickte ich auf einmal durch die Zeit. Ich konnte einen Teil meiner Zukunft sehen und dieser Ausblick sah gar nicht gut aus.
Nachdem Manuel Epstein mit einundzwanzig Jahren von seiner Adoption erfährt, gerät sein Leben außer Kontrolle. Eine seltsame Frau auf dem Jahrmarkt sagt ihm, dass er in Gefahr sei. Außerdem plagen ihn auf einmal albtraumhafte Visionen von Männern, die ihn verfolgen. Als die Männer plötzlich auch in der Realität auftauchen, droht sein Leben völlig außer Kontrolle zu geraten.
Manuel macht sich auf die Suche nach Antworten. Wer war er wirklich? Was wollen seine Verfolger von ihm und woher besitzt er auf einmal diese übernatürlichen Fähigkeiten? Eine spannende und gefährliche Reise durch halb Europa beginnt.

Meine Meinung
Dieser Roman ist das Debüt von Alexander Bloom. Sein Schreibstil gefiel mir von Anfang an sehr gut. Er ist irgendwie ein bischen anders, aber anders mag ich. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht, da der Aufbau sehr angenehm und nicht verzwickt ist. Die Art und Weise wie Alexander Bloom seine Charaktere und die Orte beschreibt, sind sehr bildlich. Man fühlt sich also schnell in die Personen hineinversetzt und kann sich die Orte gut vorstellen. Das mag ich sehr gerne und finde ich auch sehr wichtig. Leider fehlte mir bei den Charakteren ein wenig die Tiefe. Auch verhält sich Manuel oft sehr widersprüchlich. Seinen Verfolgern rennt er oft in die Arme, oder rennt ihnen hinterher - würde ich eher nicht machen. Trotzdem mag ich Manuel, er hat eine Art an sich, die man einfach mögen muss.
Das Buch kann durch seine reißende Spannung überzeugen und Unterbrechungen beim Lesen sind absolut nicht gern gesehen, schließlich muss man ja wissen, wie es weitergeht. Schade ist allerdings, dass mir der Schluss nicht gefällt. Viele Fragen bleiben offen und ein passendes Ende fehlt mir leider auch. Hier hätte ich mir mehr erwartet. Aber das ist sicherlich Geschmackssache und darüber denkt jeder ein wenig anders.
Trotzdem handelt es sich um ein gelungenes Debüt, da mich das Buch mitgerissen hat. Das Buch aus der Hand zu legen, das kam für mich nicht in Frage. Schließlich fesselte mich die spannende Geschichte. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch ein zweiter Band, in dem die ungeklärten Fragen gelöst werden?

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