Montag, 10. Oktober 2016

[Blogtour] Harry Potter - Die Heiligtümer des Todes

Das Märchen von den drei Brüdern


Hallöchen,
jip. Ich bin zu spät. Mal wieder :D Doch diesmal habe ich eine gute Entschuldigung: Ich bekomme ein neues Büro. Damit sind natürlich sehr viele Renovierungsarbeiten und Einkäufe verbunden. Inzwischen steht fast alles und ich kann endlich wieder in die Tasten hauen. Ich habe heute Das Märchen von den drei Brüdern für euch im Gepäck. Dies ist nämlich leider schon der letzte Monat der XXL-HP-Blogtour. Ich habe von meiner besten Freundin Die Märchen von Beedle dem Barden geschenkt bekommen. Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe - Wie eine Schneekönigin ♥.
Taucht ein mit mir in die magische Welt...

Zitat aus der Muggelausgabe der Märchen von Beedle dem Barden.

Es waren einmal drei Brüder, die wanderten auf einer einsamen, geundenen Straße in der Abenddämmerung dahin. Nach einiger Zeit kamen die drei Brüder zu einem Fluss, der war so tief ,dass sie nicht hindurchwaten konnten, und so gefährlich, dass sie nicht ans andere Ufer schwimmen konnten.
Doch die Brüder waren der magischen Künste kundig, und so schwangen sie einfach ihre Zauberstäbe und ließen eine Brücke über dem tückischen Wasser erscheinen. Sie hatten die Brücke halb überquert, da trat ihnen eine Kapuzengestalt in den Weg.
Und der Tod sprach zu ihnen. Er war zornig, weil er um drei neue Opfer betrogen worden war, denn für gewöhnlich ertranken Wandersleute in dem Fluss. Doch der Tod war gerissen. Er tat, als würde er den drei Brüdern zu ihrer Zauberkunst gratulieren, und sagte, weil sie so klug gewesen seien, ihm zu entrinnen, verdiene jeder von ihnen einen Lohn. So verlangte denn der älteste Bruder, der ein kämpferischer Mann war, einen Zauberstab, der mächtiger als alle anderen sein sollte: ein Zauberstab, der seinem Besitzer in jeden Duell zum Sieg verhelfen würde, einen Zauberstab, der eines Zauberers würdig war ,der den Tod besiegt hatte!
Also ging der Tod zu einem Elderbaum am Ufer des Flusses, formte einen Zauberstab aus einem Zweig, der dort hing, und schenkte ihn dem ältesten Bruder. Dann beschloss der zweite Bruder, der ein hochmütiger Mann war den Tod noch mehr zu demütigen, und verlangte nach der Macht, andere aus dem Tod zurückzurufen. Also nahm der Tod einen Stein vm Flussufer und schenkte ihn dem zweiten Bruder, und er sagte ihm, dass der Stein die Macht haben werde, die Toten zurückzuholen. Und dann fragte der Tod den dritten und jüngsten Bruder nach seinem Wunsch. Der jüngste Bruder war der genügsamste und auch der weiseste der Brüder, und er traute dem Tod nicht.
Also bat er um etwas, das es ihm ermöglichen würde, von dannen zu gehen, ohne dass ihn der Tod verfolgte. Und der Tod übergab ihm, höchst widerwillig, seinen eigenen Umhang, der unsichtbar machte. Nun trat der Tod beiseite und erlaubte den drei Brüdern, ihre Reise fortzusetzen, und dies taten sie und sprachen voller Staunen über das Abenteuer, das sie erlebt hatten, und bewunderten die Geschenke des Todes.
Bald darauf trennten sich die Brüder und ein jeder ging seines Weges. Der erste Bruder war über eine Woche auf Wanderschaft, als er in ein fernes Dorf gelante, wo er sich einen anderen Zauberer suchte, mit dem er Streit begann. Natürlich konnte er mit dem Elderstab als Waffe in dem Duell, das darauf folgte, nur gewinnen. Der älteste Bruder ließ seinen Gegner tot auf der Erde liegen und begab sich in ein Wirtshaus, wo er lautstark mit dem mächtigen Zauberstab prahlte, dem der dem Tod selber entrissen habe und der ihn unbesiegbar machte. Noch in derselben Nacht schlich sich ein anderer Zauberer an den ältesten Bruder heran, der trinken vom Wein auf seinem Bett lag. Der Dieb nahm den Zauberstab und schnutt dem ältesten Bruder obendrein die Kehle durch. Und so machte der Tod sich den ersten Bruder zu eigen.
Unterdessen wanderte der zweite Bruder nach Hause, wo er allein lebte. Hier nahm er den Stein hervor, der die Macht hatte, die Toten zurückzurufen, und drehte ihn rei Mal in der Hand. Zu seiner Verwunderung und Freude erschien vor ihm sogleich die Gestalt jenes Mädchens, das er einst hatte heitraten wollen, ehe sie vorzeitig gestorben war. Doch sie war trauriger und kühler, wie durch einen Schleier von ihm getrennt. Obgleich sie in die Welt der Sterblichen zurückgekehrt war, gehörte sie in Wahrheit nicht dorthin und litt. Schließlich wurde der zweite Bruder wahnsinnig vor unerfüllbarer Sehnsucht. Er tötete sich, um wirklich bei ihr zu sein. Und so machte sich der Tod den zweiten Bruder zu eigen.
Doch obwohl der Tod viele Jahre lang nach dem dritten Bruder suchte, konnte er ihn niemals finden. Erst als der jüngste Bruder ein hohes Alter erreicht hatte, legte er schließlich den Umhang ab, der unsichtbar machte und schenkte ihn seinem Sohn. Und dann hieß er den Tod als alten Freund willkommen und ging freudig mit ihm, und ebenbürtig verließen sie dieses Leben.

Habt ihr auch eine Muggelausgabe der magischen Märchensammlung?

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