Donnerstag, 6. Oktober 2016

[Blogparade] #MörderischGut

Ich finde mich mörderisch gut!


Guten Morgen ihr Lieben,
wow! Gleich der erste Satz war gar nicht so leicht zu schreiben. Ich finde mich mörderisch gut! Klingt das nicht furchtbar überheblich, abgehoben und arrogant? Nun, vielleicht auf den ersten Blick. Denn nur wer sich selbst lieben lernt, der kann im Leben wirklich glücklich werden. Man muss ja seinen Po nicht unbedingt genauso lieben wie die Augen, die man persönlich ja viel schöner findet. Das Innere ist auch ganz besonders wichtig. Kommst du mit dir selbst klar? Stehst du hinter deinen Entscheidungen? Liebst du deinen Charakter?
Ihr ahnt es sicherlich schon: Es geht um ein Buch. Ein Buch, das viele von uns Buchwürmern ziemlich umgehauen hat. Tanja und Rebecca von der mainwunder-Agentur haben eine tolle Blogparade auf die Beine gestellt, die sich um Vera Nentwichs Buch Liebe vertagen, Mörder jagen dreht. Die Facebook-Veranstaltung mit allen Artikeln und coolen Gewinnspielen findet ihr übrigens hier.



Seitenanzahl: 284
Verlag: Vera Nentwich
Preis: 9,95 €
Genre: Krimi
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 23. September 2016
Reihe: Biene Hagen-Reihe







Das mainwunder-Team hat sich zur Hilfestellung mal wieder ein paar coole Fragen ausgedacht, die ich dieses Mal auch gerne nutzen möchte. Denn, wie beginnt man so ein Thema? Finde ich mich mörderisch gut? Ich bin ein toller Mensch! Doch wie kommt man an diesen Punkt? Ich freue mich sehr, dass ich an dieser Blogparade teilnehmen darf und finde, dass sie etwas ganz besonderes ist. Schließlich bekommt man nicht alle Tage die Gelegenheit sich selbst noch einmal auf so eine Art und Weise kennen zu lernen...

Was an dir findest du mörderisch gut?
Hmm... Wie schon gesagt, das ist eine sehr schwierige Frage. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da war ich wirklich sehr mit mir selbst am Zweifeln. Ich habe viel Druck von außen bekommen, habe mich sehr unwohl in meiner Haut gefunden. Das war keine schöne Zeit! Doch alles wurde wieder besser, als ich meine Ausbildung begonnen habe. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt und mich immer wohler gefühlt. Es gab plötzlich keinen mehr, der mir meine äußerlichen Fehler täglich vor Augen führte. Ich lebte gesünder, fühlte mich wohler und war einfach glücklicher. Als ich zum Abschluss meiner Schwester an die Schule zurückkam bekam ich nur noch Komplimente und von da an, war ich davon überzeugt, dass meine Selbstzweifeln nur von außen geschürt und unterstützt wurden. Hach ja, zu der Zeit sah ich super aus! Ich hatte mein Idealgewicht und fühlte mich pudelwohl. Inzwischen bin ich mit meinem Mann zusammen gezogen und mit ihm kamen auch ein paar Kilos. Ich mag mich so nicht! Ich arbeite daran, möchte wieder zurück - doch es ist hart!
Zurück zur Ausgangsfrage: Was an dir findest du mörderisch gut? Lassen wir mal das körperliche außen vor. Ich bin eine gute Freundin, ein fröhlicher Mensch, sehr geduldig und habe (eigentlich) immer ein Lächeln auf den Lippen. Das sind meine Stärken und das macht mich auch aus. Nicht mein Aussehen, nicht mein Körpergewicht! Meine Stärken machen mich aus und sie sind mörderisch gut!

War das schon immer so?
Meine Wesenszüge, die ich euch gerade genannt habe, waren - denke ich - schon immer vorhanden. Natürlich habe auch ich schlechte Phasen, schlechte Laune und auch das ein oder andere Mal habe ich mich in der Vergangenheit total daneben benommen. Aber: Wer ist schon perfekt?

Wie ist es dir gelungen, dich selbst so anzunehmen wie du bist?
Man möchte immer wieder so viel an seinem Leben ändern. Ich denke, dass Selbstakzeptanz ein langer Prozess ist, den man im Laufe seines ganzen Lebens beschreitet. Sich selbst annehmen und mit sich selbst im Reinen zu sein kann viele Jahre in Anspruch nehmen...

Wo waren die Hürden, was war besonders schwer - oder auch leicht?
Ein paar Hürden, hmm. Das ist nicht schwer. Ich denke, dass ich mir oft selbst im Weg stand und viel zu oft auf andere gehört habe. Man muss lernen auf den eigenen Verstand und das Herz zu hören. Meine Familie war mir schon immer mein größter Rückhalt, egal durch welche Zeiten, durch welche Quälerei wir auch mussten. Außerdem habe ich in meinem Leben wundervolle Freunde gefunden, die mir Halt geben und die mich so hinnehmen, wie ich bin. Meine beste Freundin Laura steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite und ich fühle mich in ihrer Gegenwart immer besser und selbstsicherer.

Und Biene?
Biene? Ja, das ist schon ne tofte und starke Person! Biene ist die Hauptprotagonistin aus Liebe vertagen, Mörder jagen. Sie stürtzt sich als selbsternannte Detektivin mutig in ihren zweiten Fall. Für mich ist Biene eine beeindruckende Person. Für ihre Freunde würde sie alles tun - sogar in einem Mordfall ermitteln! Willensstark, mutig und auf ihre besondere Art und Weise verzaubert uns Biene. Irgendwie finde ich Biene in mir wieder - auch ich würde für meine Freunde alles tun! Allerdings wünsche ich mir etwas mehr von Bienes Mut, denn der fehlt mir doch ab und zu.

Vergesst auf keinen Fall euch die Beiträge meiner lieben Bloggerkollegen zu Gemüte zu führen. Gestern schrieb Andra einen Artikel und morgen erscheint der Artikel von Loredana. Den Link zu Liebe vertagen, Mörder jagen findet ihr oben bei der Buchinfo-Box. Wenn ihr Vera, eine tolle Autorin mit dem gewissen Etwas und einer großen Portion Humor kennen lernen wollt, dann solltet ihr unbedingt mal auf ihrer Homepage vorbei schauen.

Was findest du an dir mörderisch gut?

Kommentare:

  1. Liebe Tami,
    Du hast völlig recht. Es ist verdammt schwer, stolz zu sagen, dies oder das finde ich an mir gut. Biene hätte da trotz ihres gezeigten Selbstvertrauens gewiss auch ihre Schwierigkeiten.
    Herzlichen Gruß,
    Vera

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    1. Liebe Vera,
      danke fürs Vorbeischauen! Dein Buch ist wirklich klasse geworden und ich möchte dir gerne noch einmal dazu gratulieren :)
      Lg Tami ♥

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  2. Hallo Tami,
    im nach hinein hätte ich so einen Blogbeitrag doch auch geschafft. Ich war mir aber total unsicher, wie ich den beginnen sollte. Du hast es genau perfekt die Fragen beantwortet. Danke! Nächstes Mal habe ich doch etwas mehr Mut.
    LG Alex

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    1. Hallo Alex,
      nur Mut :) Das kommt mit der Zeit. Und wenn man erst einmal im Schreibfluss drin ist, dann flutscht es nur noch so :)
      Freue mich, wenn du nächstes Mal mitmachst :D
      Lg Tami ♥

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  3. Hej Tami,
    warum fühlt man sich eigentlich so unsicher bei dieser Frage? Ich finde es sehr schade, denn eigentlich sollte jeder auf sich stolz sein. Es scheint ein gesellschaftliches Problem zu sein, dass es nicht "chick" ist sich selbst zu lieben. Ich finde deinen Beitrag wieder mal sehr schön gegliedert und freue mich morgens beim Frühstück immer deine Beiträge zu lesen.
    LG Kerstin

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    1. Liebe Kerstin,
      danke für deinen lieben Kommentar. Ich denke, dass du da leider Recht hast. Die Gesellschaft schreibt einem praktisch vor, sich schlecht zu fühlen, wenn man nicht wie ein Model aussieht...
      Vielen Dank für das Kompliment :) Ich werde gerne weiterhin deine morgendliche Frühstücksbegleitung sein :)
      Lg Tami ♥

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  4. Ein sehr schöner Beitrag und auch mal was anderes zu einem Buch ;)
    Finde es auch wichtig sich selbst treu zu bleiben und sich selbst zu mögen. Denn mit dir musst du auskommen, dein ganzes Leben lang. Natürlich verändert man sich von Jahr zu Jahr, aber man muss sich einfach immer akzeptieren und lieben.

    Oh das freut mich total, dass es euch so viel Spaß macht und dass die Idee zu gut angekommen ist! Freue mich auch schon auf den zweiten Post :P

    Haha ja ich hab echt probiert mich zu entscheiden. Bei manchen Dingen war es klar, dass ich mich entscheiden konnte, bei anderen wars schwerer :D

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  5. Ein wirklich toller Beitrag, bei ein Buch mal ganz anders vorgestellt wird. Klasse. Deine Worte kann ich komplett nachvollziehen, mir ging es da ähnlich. Gerade in der Schule und Jugend mochte ich mich selbst überhaupt nicht, gerade mit äußerlichen war ich unzufrieden. Das lag zum Einen daran, dass angebliche Freunde doofe Kommentare abgelassen haben (der Druck von Außen wie du so schön schreibst) und ich natürlich auch all die tollen Frauen in den Medien gesehen habe und mich gefragt habe, wieso ich so nicht aussehe? Geändert hat sich das bei mir auch, als ich dann mit der Ausbildung loslegte, in der Zeit bin ich einfach gewachsen, habe viel über mich gelernt, v.a. in Bezug auf meine Stärken und Schwächen und bin gereift und selbstbewusster geworden. Mich selbst zu akzeptieren, da hat mir aber mein Blog extrem geholfen, denn plötzlich habe ich sehr viel Zuspruch erfahren und das war erstmal ungewohnt, aber mir hat es sehr geholfen, weshalb ich für jedenen Einzelnen meiner Leser und die Unterstützung so unglaublich dankbar bin. Heute mag ich mich wie bin, habe natürlich immer mal ein Tag, wo ich das Gesicht das mich im Spiegel anblickt nicht mag, aber die sind normal. Ich weiß heute nur einfach, wie ich meine Vorzüge betonen kann und bin mit mir im Reinen, auch was mein Charakter anbelangt. Wie du bin ich natürlich auch nicht immer gut gelaunt, habe auch mal schlechte Tagen und meine Schwächen, aber die hat nun mal jeder. Persönlich mag ich an mir immer, dass ich offen und kommunikativ bin, dazu helfe ich gerne anderen, lache viel und bin sehr ehrgeizig. Ich gebe einfach immer mein Bestes und setzte mir klare Ziele, die ich auch erreichen kann.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Mir geht es aber auch so, dass ich manche Blogger dann erst ziemlich spät auf anderen Plattformen entdecke, finde es da aber auch sehr schwer den Überblick zu behalten, wer nun wo vertreten ist ;). Es freut mich ja rießig, dass du auch bei unserer Parade in diesem Monat mitmachst. Übrigens kannst du auch gerne Themen nachholen wenn du möchtest. Den Link kann ich ja dann immer noch zu den Posts hinzufügen und in die Auswertung würden die auch mitreinlaufen ;). Jana und ich sind da auch nicht so streng, wir wollen einfach dass das ganze Spaß macht.

    Awww Dankeschön für die lieben Worte <3. Da hast du Recht von Fitzek kann man nie genug bekommen, deshalb freue ich mich da schon auf die Autorenliebe :P. Und wie gefällt dir der Augensammler bisher?

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    1. Meine Liebe,
      danke für deine offene Antwort. Ist gar nicht so einfach, sich das von der Seele zu schreiben, oder? Mir fiel es nicht leicht. Aber wie du schon sagst, man gibt sein Bestes und lernt sich selbst besser kennen.

      Dann werde ich bald in die Tasten hauen und nachreichen :D Man hat ja sooooo viele Bücher dazu :D

      Ich liiiiiiiebe es!

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