Montag, 22. August 2016

[Sonstiges] Lasst uns über . . .

Krankheiten reden.


Ihr Lieben,
nachdem wir - eine handvoll Blogger - euch unsere neue Kategorie Lasst uns über ... reden vorgestellt haben, habe ich heute die Ehre die zweite Runde selbst zu eröffnen. Wir möchten in unserer Blogrunde Themen ansprechen, die man sonst vielleicht nicht unbedingt anspricht und eventuell auch zum Nachdenken animieren. Ich verlinke euch die Beiträge der anderen Blogger am Schluss des Posts.
Bei mir gibt es wieder - wie beim Thema Tod - eine Buchvorstellung mit einem Buch, das dieses Thema meiner Meinung nach sehr intensiv behandelt. Bücher sind für uns Portale in andere Welten. Welche Welt sich uns erschließt, das liegt ganz an den Büchern, die wir wählen. Wie stark uns diese Geschichten beeinflussen, nun das muss jeder selbst sehen.



Seitenanzahl: 320
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 9,99 €
Genre: Roman
Einband: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2015







Klappentext
Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.

Fachwissen
Die Autorin Lisa Genova hat mit ihrem Buch Still Alice - Mein Leben ohne gestern nicht nur ein atemberaubendes Buch geschrieben, dass einen bis ins Innerste berührt. Sie ist Neurologin und kennt sich mit dieser furchtbaren Krankheit aus. Ihr Fachwissen macht dieses Buch so greifbar, so nah und wirklich. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und das Fachwissen bringt sie sachlich, aber so rüber, dass man auch als Laie begreifen kann, was dort vor sich geht.

Beim Joggen den Heimweg verloren
Alice ist noch so jung, als sie immer wieder Kleinigkeiten vergisst. Besonders berührt hat mich eine Szene gleich zu Beginn des Buches. Alice war joggen, den Weg, den sie sonst auch immer entlangjoggte. Und plötzlich fand sie sich nicht mehr zurecht. Plötzlich sahen die Straßen fremd aus, der Park kam ihr nicht mehr bekannt vor und die Proffessorin bekam so langsam Panik. Sie fand ihr zu Hause nicht wieder. Es dauerte sehr lange, bis sie wieder zu Hause ankam...
Nicht nur Alice macht so einen schlimmen Leidensweg durch. Es gibt so viele Menschen, die an dieser verzehrenden Krankheit zugrunde gehen. Ich bin mir sicher, dass es kaum einen gibt, der nicht jemanden in seiner Verwandschaft hat, der darunter leidet. Doch in so einem jungen Alter? Da trifft es die Menschen doch noch viel härter. Ich wünsche allen Menschen viel Kraft, die sich mit so einem starken Stein im Weg herumschlagen müssen. Ich wünschte, dass die Medizin noch weiter wäre und diese Krankheit nicht nur verlangsamen, sondern ausmerzen könnte...

Was haben die anderen dazu zu sagen?

23.08. Tumor
24.08. Kinderkrankheiten
25.08. Depressionen

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