Dienstag, 16. August 2016

[Blogtour] Die Holunderschwestern

Fanny's Tagebuch


Es ist mal wieder Zeit für eine wunderschöne Blogtour.
Diesmal dreht sich alles um das Buch Die Holunderschwestern von Teresa Simon. Wieder einmal haben sich meine Blogger-Kolleginnen und ich uns Gedanken gemacht und wir haben eine coole Blogtour für euch auf die Beine gestellt. Am Ende meines Beitrags findet ihr wie immer die Links zu den anderen Blogs. Wer mir außerdem auf Facebook folgt, der sieht jeden Tag den neusten Beitrag auch auf meiner Facebookseite. Wie immer gibt es auch ein Gewinnspiel, das ihr ebenfalls am Schluss meines Beitrags findet.
Jede von uns hat sich während und nach dem Lesen des Buchs Gedanken gemacht, wie man diese Blogtour gestalten kann. Mir haben besonders die Tagebucheinträge von Fanny, Katharinas Urgroßmutter, gefallen. Daher geht es bei mir heute um einen solchen Eintrag, den ich selbst verfasst habe.

Damit ihr erstmal wisst, worum es in dem Buch geht, gibt es hier den Klappentext:
Zwei ungleiche Schwestern.
Eine tragische Epoche.
Eine Liebe, die nicht sein darf.
München. Die talentierte Restauratorin Katharina Raith hat sich gerade einen Traum erfüllt und ihre eigene Werkstatt eröffnet. Da steht eines Tages Alex Bluebird aus London vor ihrer Tür und übergibt ihr die Tagebücher ihrer Urgroßmutter Fanny. Sie reichen zurück bis ins Jahr 1918, als Fanny nach München kam und sich in den vornehmen Kreisen einen Namen als Köchin machte. Ihre sensible Zwillingsschwester Fritzi ließ sie in der Provinz zurück. Doch eines Tages stand Fritzi vor Fannys Tür - und setzte eine fatale Kette von Ereignissen in Gang...

Fannys Tagebucheintrag

München, Oktober 1918
Ich vermisse Weiden. Irgendwie auch nicht. Ich musste heraus aus dieser Landschaft. In die Stadt hat es mich gezogen. Meine Schwester, nun, sie vermisse ich auch. Irgendwie. Doch so musste es sein. Unsere Mutter mussten wir zu Grabe tragen und da ist mir nichts geblieben. Ich möchte kochen, ich will eine große Köchin werden. München war mein Ziel und ich habe es erreicht. Man musss sich kleine Ziele stecken. Ich möchte mir in München einen Namen machen, mit meinen Köstlichkeiten berühmt werden. Ich möchte Kreationen zaubern und die Welt begeistern.
Doch immer wieder muss ich an Fritzi denken, so allein daheim, in Weiden. Ich mache mir nichts vor. Das Leben als große Köchin ist nicht einfach. Im Gegenteil, es ist eine so große anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe. Und dennoch will ich nichts anderes tun. Nachts falle ich tot in mein Bett - geschafft vom Tag. Ich zaubere Nudeln und mache das beste aus dem wenigen, das man mir manchmal zur Verfügung stellt. Das Schmalz ist oft knapp, ich muss teilweise Stunden um Stunden damit verbringen die Pfannen zu säubern.
Aber die schönste Zeit in der Küche ist die, der Kreationen, der neuen Rezepte. Wissbegierig folge ich den Anweisungen, den Instruktionen und führe sie nach bestem Wissen und Willen aus, klopfe mir selbst auf die Schulter, wenn mir etwas gelingt.
München ist so schön. Ich mag die Stadt. Und doch macht sie mir Angst. Hier ist alles so anders als in Weibing. Alles viel größer, lauter, lebendiger. Alles wirkt viel aufregender. Zusammen mit Lorenz - meinem Nachbarn - erkunde ich die Stadt. Er zeigt mir diese und jene Ecke und versucht mir die Angst vor den dunkleren Gassen zu nehmen. Hier in München ist ganz schön viel los. Es kommt immer wieder zu Tumulten und dann ist die ganze Stadt in Aufregung - ich bin es auch.
Fritzi... Ob sie sich hier wohl fühlen würde? Ob ich sie einladen sollte? Nein. Sie ist und bleibt ein Teil von mir. Meine Zwillingsschwester. Doch ich muss hier erst einmal Fuß fassen. Fritzi bleibt in Weibing. Und ich werde eine berühmte Münchner Köchin.
Ich träume von Rezepten und Kreationen. Ich überlege morgen etwas mit Holunderbeeren zuzubereiten. Vielleicht gebackene Holunderblüten auf Vanilleschaum...?


Pssst: Dieses Rezept findet ihr in Form eines Lesezeichens im Buch.


Gewinnspiel
Beantworte jeden Tag als Kommentar unsere Tagesfrage.
Tagesfrage: Führst du selbst Tagebuch oder hast du es früher einmal?

Gewinn:
1 Print „Die Holunderschwestern“ von Teresa Simon

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 22.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

Hier gehts zu den anderen Artikeln:
14.08. - Das kann Holunder - Auf allen Blogs
15.08. - Aufbruch nach München - Mones Bücherblog
17.08. - Münchener Zeitreise - Eine Leidenschaft für Bücher
18.08. - Künstlertreffen - Buchreisender
19.08. - Kulinarische Erinnerungen - Der Bücherkessel

Kommentare:

  1. Guten morgen. Früher habe ich Tagebuch geführt ziemlich viel sogar. Seit ich kinder habe nicht mehr. Ich kann nicht mal genau erklären wieso nicht. LG julia

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  2. Ich hatte mal als Kind und Teenie ein Tagebuch welches ich heute auch noch besitze. :-) Und schon ewig nicht mehr reingelesen habe
    VLG Jenny

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  3. Wirklich interessant.

    Ich habe früher regelmäßig Tagebuch geführt, die aber schon lange im Müll gelandet sind. Inzwischen gestalte ich nur noch zu besonderen Anlässe eine Art Fotoalbum-Tagebuch.

    Lg Nicky

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  4. Huhu,
    danke für den schönen Beitrag!
    Als Kind/Teenager schrieb ich ziemlich regelmäßig Tagebuch. Leider nahm dies mit den Jahren ab, aber zufälligerweise habe ich letzte Woche wieder begonnen, ein neues Büchlein mit meinen Erlebnissen zu füllen und es fühlt sich gut an :-)
    LG und einen sonnigen Tag
    Madita

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  5. Früher habe ich viel Tagebuch geführt - da hatte ich ein normales sowie ein Urlaubstagebuch, heutzutage führe ich kein Tagebuch mehr.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallo ,

    vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Ich habe kein Tagebuch geführt.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  7. Hallo,
    ich habe jahrelang gewissenhaft Tagebuch geführt, auch nachgetragen, aber nun schon viele Jahre nicht mehr, obwohl ich es mir immer mal wieder vornehme.

    lg, Jutta

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  8. Hallo,

    ich habe früher mal Tagebuch geführt, aber nicht wirklich lange. :)

    LG
    SaBine

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  9. Hallihallo! :)

    Ich habe früher Tagebuch geführt mache es aber nun nicht mehr. Irgendwie schade, denn es ist immer cool, wenn man seine Gedanken von damals nachlesen kann. Auch wenn man über sein jüngeres Ich manchmal nur den Kopf schütteln kann. *lach. :D

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

    bookblossom@yahoo.com

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  10. Hallo,

    ich habe noch nie Tagebuch geführt und werde es wahrscheinlich auch nicht mehr machen... das war irgendwie nichts für mich...

    LG

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