Mittwoch, 17. August 2016

[Im Kopf eines Bücherwurms] 7 Dinge, die man in einem Buchladen machen kann

Was machte ich mit dem Gelde,
wenn ich nicht Bücher kaufte?
G.E. Lessing


Guten Morgen meine Lieben,
nachdem mein Artikel 10 Dinge, die jeder Bücherwurm kennt bei euch so gut angekommen ist, habe ich mir überlegt, dass uns Bücherwürmer ja noch so viel mehr Dinge beschäftigen. Wir verbringen Stunden, Tage, Wochen, gar Monate an Zeit in einer Buchhandlung. So manch einer der fragt sich vielleicht, was wir denn dort die ganze Zeit treiben. Nun, dann will ich euch mal ein paar Anreize geben, was man dort alles tun kann.
Wer sich meinen Artikel zu den Dingen, die jeder Bücherwurm kennt gerne noch(mal) lesen möchte, der findet den Beitrag hier.

1. Bücher kaufen.
Woop, woop. Das ist natürlich der Hauptgrund, warum wir uns in die Gefilde der Liebe, der Magie und des Horrors begeben. Wir erhoffen uns, dass wir ein lang gesuchtes Buch finden. Oder lassen uns beim Kaufen von Covern oder Klappentexten inspirieren. Wir verlassen eine Buchhandlung fast nie ohne ein Buch - und wenn doch, dann sind wir oft frustriert und fühlen uns unvollständig. Dass zu Hause im Bücherregal vielleicht gar kein Platz mehr ist - das ist egal. Darüber kann man hinwegsehen!

2. In Büchern schmökern.
Kennt ihr das? Ihr lest euch den Klappentext durch, fühlt euch von einem Cover angezogen und dann passiert es: Ihr versinkt in dem Buch. Ihr schmökert euch durch diese und jene Seite, legt das Buch beiseite und schaut euch ein anderes Buch an. Auch hier wird geschmökert, geblättert und überlegt. Passt das Buch noch ins Regal?

3. Fremde Menschen beobachten und über ihre Geschichten nachdenken.
Einige Buchhandlungen bieten tolle Sitzgelegenheiten. Hier werden die Begleitungen abgesetzt, die wir beim Schmökern nicht gebrauchen können. Hier sitzen sie und warten auf uns, diese Nichtlesenden. Und wenn wir dann ein Buch gefunden haben, dann kann es schon mal passieren, dass wir uns zu ihnen setzen. Über den Bücherrand hinweg beobachtet man die anderen Bücherwürmer. Es könnte ja sein, dass sie ein Buch entdecken, dass für einen selbst auch passend und interessant sein könnte. Man denkt darüber nach, nach was für einem Buch sie wohl suchen und ob sie etwas finden.

4. In die Geschichten der Bücher eintauchen.
Wenn wir gerade schon auf dieser bequemen Sitzgelegenheit sitzen, dann nutzen wir die Möglichkeit. Wir blättern durch den Haufen Bücher, den wir uns auf dem Schoß zusammengesammelt haben. Das eine Buch mit dem wunderschönen Cover und dem interessanten Klappentext hat es uns angetan. Wir beginnen darin zu lesen - und ehe wir uns versehen werden wir in einen Sog von Intrigen, Tod, Liebe, Gewalt, Sommermärchen oder sonstigem gezogen. Wir tauchen in fantastische Welten ein, bekämpfen Drachen und gewinnen unsere große Liebe zurück. Gefällt uns ein Buch, dann ist es schwer es aus der Hand zu legen. Schnell müssen wir aufhören und es dann schließlich kaufen. Denn im Lesesessel, auf der Liege auf dem Balkon oder im Bett liest es sich doch besser, als in der Buchhandlung.

5. Die Wunschliste im Kopf erweitern.
Stöbern wir so durch die Gänge der Buchhandlungen und suchen uns unsere Schätze zusammen, da kann es leider auch mal vorkommen, dass die Leselust größer ist als das Vermögen. Man kann sich das Buch nicht kaufen, hat in diesem Monat schon zu viele Bücher gekauft. Schnell wird die Wunschliste erweitert - ins Unermessliche. Dieses und jenes Buch braucht man noch unbedingt. Es kann schon mal passieren, dass diese Wunschliste kein Ende hat. Aber das ist okay, wir haben schließlich noch sehr viel vor.

6. Den Gesprächen anderer Menschen lauschen.
Mal ganz ehrlich Leute, ich habe bei einem meiner letzten Besuche meiner Lieblingsbuchhandlung ein Gespräch zwischen einem Mann und seiner Frau mitangehört. Sie stand vor den Bestsellern, war schon vollkommen in den Büchern versunken. Ihr Mann war von der nichtlesenden Partei. Wie viele Bücher willst du denn noch kaufen? Du hast doch schon so viele! Hast du die überhaupt schon alle gelesen? Die beiden fingen an sich zu streiten und das Ende vom Lied war, dass die Frau die Buchhandlung sauer und ohne Buch verlies.

7. Neue Welten entdecken.
Jede Buchhandlung hat ihren eigenen Charme. Jede Buchhandlung macht etwas anderes aus. Betritt man eine unbekannte Buchhandlung, so betritt man eine neue Welt. Wer schon mal bei Shakespeare und Co. in Paris war, der weiß was ich meine. Wir Bücherwürmer versinken so oft in fiktiven oder uns unerreichbaren Welten, dass wir manchmal unsere eigene Welt vergessen. Wagt euch hinaus in die Welt, durchstöbert die Buchhandlungen und entdeckt Neues.

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