Dienstag, 19. Juli 2016

[Sonstiges] Lasst uns über . . .

den Tod reden.


Hallo ihr Lieben,
ich habe mal wieder etwas Neues für euch im Gepäck. Und zwar werden sich in regelmäßigen Abständen sechs Blogger zu bestimmten Themen Gedanken machen. Jeder wird das jeweilige Thema anders interpretieren. Freut euch auf abwechslungsreiche Beiträge, die alle einen Besuch wert sind.
Ich werde euch heute ein Buch zum Thema Tod vorstellen. Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, da ich es für dieses Thema leider sehr passend fand. Bastei Lübbe hat eine Buchreihe, die Erfahrungen heißt. Es handelt sich hierbei um wahre Geschichten, die mir sehr Nahe gegangen sind. Unter anderem geht es um vertausche Kinder, 27 Jahre Altersunterschied und tödliche Diagnosen.



Seitenanzahl: 254
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 8,99 €
Genre: Erfahrungen
Einband: Tachenbuch
Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2014








Klappentext
Die Ärzte haben keine Hoffnung mehr, Angie wird sterben. Doch statt zu klagen, setzt sie alles daran, ihren geliebten Mann auf eine Zukunft ohne sie vorzubereiten. Schließlich muss er die acht Kinder auch nach ihrem Tod versorgen: Vom Zöpfeflechten über das Backen der Geburtstagskuchen bis hin zur täglichen Organisation einer Großfamilie - mit ungebremster Energie und Fröhlichkeit regelt Angie das Leben ihrer Lieben und ist für sie da - bis weit über den Tod hinaus.

Angie muss ihre Familie auf ein Leben ohne sie vorbereiten.
Dieses Buch ist ein furchtbares Zeugnis einer Familie, die sich nach einer erschütternden Diagnose darauf vorbereiten muss bald ohne die Mutter auszukommen. Mill - Angies Mann - muss lernen Zöpfe zu flechten, zu kochen und sich alleine um acht Kinder zu kümmern. Bevor die Krebsdiagnose kam lebte Angie mit ihrer Großfamilie in ihrer kleinen Glücksblase. Alles war in Ordnung. Und dann war da dieser erbsengroße Tumor. Vermutlich nur eine Zyste. Dennoch wollten sie es sicherheitshalber abklären lassen. Sie wollten sich keine Sorgen machen - vermutlich ist es nichts. Selbst die Ärztin schwächte die Bedenken der Eltern ab, wollte sicherheitshalber eine Biopsie vornehmen. Dann kam ein Brief, Angie wurde gebeten zu einem Gespräch vorbeizukommen. Die Kinder wurden zur Oma gebracht, Angie ging alleine zum Arzt. Als Mill Angie weinend sah war es ihm klar. Die Seifenblase würde platzen. Ich habe Krebs.

Eine wahre Geschichte, die mitnimmt.
Mill begleitet sie auf dem Weg. Sie versuchen zu kämpfen und verlieren. Das Buch geht einen Weg der Diagnose, des Kampfes, des Todes. Mill muss lernen, wie es ohne sie ist. Ihre Kinder müssen lernen, wie es ohne ihre Mutter ist. Die Familie muss diese Tragödie bewältigen und über den Tod hinaus weitermachen. Die Ehefrau und Mutter Angie lebt nicht mehr. Doch in den Herzen ihrer Familie wird sie für immer weiterleben.

Lasst uns über den Tod reden.
Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. Es bewegt, nimmt mit und man fühlt sich ergriffen. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und ich habe sehr viele Tränen vergossen. Ich wünsche Angies Familie weiterhin so viel Kraft. Denn jede Familie braucht ihre Mutter.

Was haben die anderen dazu zu sagen?

18.07. Tod und Liebe
20.07. Eigene Erfahrungen und die Bewältigung
21.07. Vorstellung von drei Kinderbilderbüchern
22.07.Friedhof in Bildern
23.07. Allgemeines

Kommentare:

  1. Oh man, der Tod ist grade ein schweres Thema für mich.
    Das Buch klingt jedenfalls interessant, so kenne ich die Situation der Familie gut. Wenn es mir besser geht, werde ich es bestimmt lesen.

    Lg Coline

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    1. Liebe Coline,
      für dich und deine Familie wünsche ich dir alles Gute und viel Kraft für die Zukunft.
      ♥ Tami

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