Freitag, 6. Mai 2016

[Gastbeitrag] Meine Lieblingsserie

Orphan Black


Maureen hat leider keinen eigenen Blog mehr, daher bat sie mich darum einen Gastbeitrag bei mir veröffentlichen zu dürfen. Wer gerne mehr von Maureen lesen möchte, der kann dies auf unserem gemeinsamen Blog You can girl! tun. Nun kommen wir aber zu ihrem Beitrag zu einer Serie, die mir bisher noch vollkommen unbekannt war.

Sarah erhofft sich durch die Auflösung des Kontos einer toten Frau die Lösung ihrer Probleme. Stattdessen multiplizieren sich ihre Probleme - und sie selbst.

In der Serie dreht sich alles um Identität und ob Menschen als Besitz gelten können.
Die Hauptfiguren der Serie sind Sarah Manning, Helena, Cosima Niehaus, Alison Hendrix und Rachel Duncan. Sie sind Klone und ein Experiment von Dr. Ethan Duncan, Rachels Vater. Die Frauen haben sich teilweise durch Zufall kennen gelernt oder gesucht. In der Formation, in der sie sind, versuchen sie ihre eigene Identität zu erforschen. So kann Cosima als Wissenschaftlerin in ihrem Labor alles Biologische herausfinden. Alison stellt Geld zur Verfügung, das die Klone brauchen, um sich Informationen und Sicherheit zu kaufen. Sie besitzen zum Beispiel alle ein zusätzliches Telefon, das mit einer Prepaidkarte funktioniert. Sobald ein neuer Klon in die Familie kommt, bekommt dieser auch ein Telefon mit den Nummern der anderen, sodass sie immer in Kontakt stehen können, ohne verfolgt werden zu können. Sarah fungiert als Verwandlungskünstlerin. Nachdem sie die Rolle des Polizisten-Klon Beth angenommen hat, kann sie dort Forschungen anstellen und hat zudem Einblick in die Arbeit der Polizei. Wann immer es nötig ist, übernimmt sie die Rollen der anderen, um diese aus Situationen zu retten.
Als Gegenspieler fungiert das DYAD-Institut, das die Klone patentierte und sie als ihr eigenes Experiment ansieht. So schleusen sie Spione, die so genannten Monitore, in die Leben der Klone und lassen regelmäßige Untersuchungen durchführen. Aber auch eine christlich extreme Gruppe möchte einen Teil für sich, um weitere Klone züchten.

Biopunk, ein Subgenre des Science Fiction, das sich mit Biotechnologie beschäftigt, genau das ist Orphan Black. Cosima, die Wissenschaftlerin, erklärt eine Menge in zwei Sprachen: für Wissenschaftler und für Nicht-Wissenschaftler und bleibt dabei nahe an den Zuschauern. Wir können Sarah beobachten, wie sie Dinge herausfindet und Puzzle zusammensetzt.
In dieser Serie gibt keine Zufälle, jedes Detail hat eine Bedeutung, auch wenn es nur ein Name eines Klones ist oder eine Tätowierung. Die Fans, Mitglieder des Clone Club, beschäftigen sich viel mit der Wissenschaft und der Mythologie dahinter. Denn wer sich in der griechischen Mythologie auskennt, kann Parallelen ziehen. Oder sie lesen einfach Blogs von Fans, die sich auskennen und alles für Dumme erklären.
Taucht ein in die Welt von Sarah, Helena, Cosima, Alison, Rachel und Co. (denn niemand weiß, wie viele Klone es wirklich gibt; zur Zeit sind wir bei 21) und lasst euch von der Magie der Wissenschaft verzaubern.

Auch in Deutschland gibt es drei Staffeln auf DVD, die vierte läuft derzeit in Kanada und den USA. Ein Sendetermin für Deutschland ist noch nicht raus. Gesendet wird es auf ZDFneo, auf deren Website es Videos auf Deutsch gibt. Seid ihr fit in Englisch, dann gehört YouTube euch.
Eine Folge dauert 40 Minuten, häufig fühlt es sich aber an, wie 10. Also schaltet ein. Ob DVD, Netflix, iTunes oder der Stream eures Vertrauens.

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