Samstag, 2. April 2016

[Meine liebste Blogparade] Märchen


Die Schöne und das Biest

Es war einmal...
... ein Kaufmann, der, bevor er eine lange Reise antrat, jede seiner drei Töchter fragte, was er ihnen mitbringen sollte. Die Erste wünschte sich ein Brokatkleid, die Zweite eine Perlenkette und die Dritte, die Bella hieß und die Schönste und auch die Liebenswürdigste war, sagte nur: Ich möchte, dass du mir eine Rose pflückst!

So beginnt mein absolutes Lieblingsmärchen. Wer kennt sie nicht? Die Geschichte von Bella oder, wie sie in dem Disney Film heißt, Belle. Es ist eine so schöne Geschichte über eine kluge, starke, liebenswerte und selbstlose Frau. Es handelt sich um ein französisches Märchen.

Die Geschichte
Ein Kaufmann hat drei Töchter, denen er von seinen Reisen immer etwas mit nach Hause bringt. Erneut geht er auf Reisen, will Geschäfte erledigen. Doch ein Sturm überrascht den Mann und er findet in all seiner Verzweiflung ein Schloss. Doch niemand war darin zu finden. Er rief und lauschte, doch er bekam keine Antwort. Zögernd sah er sich um und erkundete dann vorsichtig das Schloss. Müde und erschöpft lies er sich in einem Schlafgemach nieder und schlummerte schnell ein. Als er aufwachte fand er ein Frühstückstablett bei sich, sowie frische Kleidung. Dankbar für die Großzügigkeit seines Gastgebers nahm er die Geschenke an und frühstückte. Da fiel ihm ein, dass er Bella eine Rose pflücken sollte. Er ging in den Garten und pflückte eine wunderschöne und prächtige Rose.
Doch plötzlich tauchte es auf: eine grauenvolle Bestie. Die Bestie starrte den Mann drohend an und beschimpfte ihn als undankbaren Menschen. Er beschuldigte ihn des Diebstahls an den heißgeliebten Rosen. Der Kaufmann flehte und bettelte. Er erzählte dem Biest, dass die Rose nicht für sich, sondern für seine Tochter Bella bestimmt sei. Daraufhin bot ihm das Biest an, dass es den Kaufmann ziehen lasse, wenn der Kaufmann ihm dafür seine Tochter brächte. Weinend, verzweifelt und bleich vor Todesangst willigte der Kaufmann ein.
Er kehrte nach Hause zurück und erzählte von seinem schrecklichen Erlebnis. Bella beruhigte ihren Vater und versprach, dass sie zum Biest ins Schloss reisen würde, um so das Versprechen ihres Vaters einzulösen. Bella wurde freundlich und nett vom Biest empfangen. Mit der Zeit gewöhnte sie sich immer mehr an ihn und auch ihr Ekel und Widerwillen ihm gegenüber schwand. Das Vertrauen zwischen den beiden war eines Tages so groß, dass das Biest um Bellas Hand anhielt. Sie lehnte ab und alles ging seinen gewohnten Gang weiter. Das Biest schenkte Bella einen verzauberten Spiegel, damit sie nicht mehr so einsam ist und sie ihre Familie dadurch sehen kann. Und da sah sie, dass ihr Vater sterbenskrank war. Widerwillig ließ das Biest Bella ziehen - nahm ihr aber das Versprechen ab, dass sie wiederkommt. Innerhalb einer Woche war ihr Vater wieder gesund und sie kehrte zurück zum Schloss.
Doch das Biest lag an einen Baum gelehnt. Wie tot. Schluchzend flehte Bella das Biest an zu ihr zurückzukommen. Sie weinte und versprach ihn zu heiraten. Da geschah ein Wunder und das Biest verwandelte sich in einen stattlichen Prinzen. Die beiden heirateten sehr bald.
Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Ich habe zwei Fragen gestellt. Hier sind meine Antworten:
Was ist dein Lieblingsmärchen und wieso ist es genau dieses? Wie schon gesagt, es ist Die Schöne und das Biest. Es ist ein Märchen über eine starke junge Frau, die ihren Weg geht und für ihre Familie viele Dinge auf sich nimmt.
Wie stehst du zur Moral hinter dem Märchen? Es geht um eine Liebe, die sich nicht von Äußerlichkeiten beeinflussen lässt. Die Liebe zueinander wächst. Und nur die wahre Liebe bringt das wahre Innere in uns zum Vorschein. Ich bin ja hoffnungslos romantisch veranlagt, daher reißt mich dieser Hintergrund natürlich besonders mit.

Du möchtest auch noch bei der Blogparade mitmachen?
Dann schau doch einfach im Facts-Post vorbei.
Dort findest du alle Infos.

Kommentare:

  1. Ich finde die Schöne und das Biest auch ein unglaublich schön, weil das Märchen einfach auch eine verdammt wichtige Botschaft besitzt, die heute wichtiger ist als nie zuvor. Es kommt einfach nicht auf das äußere an, sondern wirklich auf den Charakter einer Person und innere Schönheit ist doch so viel schöner.

    Mein absolutes Lieblingsmärchen war früher immer die kleine Meerjungfrau, da geht es auch um eine Liebesgeschichte, die leider aber sehr tragisch endet und mich deshalb etwas länger beschäftigt hatte, als all die Märchen mit Happy End. Ansonsten liebe ich aber auch noch Cinderella, weil es zeigt, dass am Ende doch das Gute siegt und Dornröschen.

    Dankeschön für das liebe Kompliment, das freut mich wirklich sehr zu hören <3.

    AntwortenLöschen
  2. Ein sehr schönes Märchen, das bei mir auch ganz vorne mit dabei ist. Es ist einfach wunderschön, ich schwanke aber noch zwischen der kleinen Meerjungfrau, Allerleirauh und Das kalte Herz.

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Tami,
    ich liebe Märchen und finde, dass sie ein unglaublich wichtiger Teil meiner Kindheit waren. Ich mag besonders Allerleihrau und Die kleine Meerjungfrau. Aber auch Die Schöne und das Biest ist eine tolle Geschichte. Zumindest für Romantiker, denn alternativ könnte man ja auch behaupten, Belle leide unter dem Stockholm-Syndrom ;)
    Ich glaube, ich muss jetzt erstmal in meinem Märchenbuch blättern :)
    Liebe Grüße
    Jana
    www.lunasleseecke.de

    AntwortenLöschen