Freitag, 11. Dezember 2015

[Rezension] Die Luft da oben - Pauline Keller

Die riesengroße Außenseiterin





Seiten 242
Verlag BOOKS on DEMAND
Preis 8,99 € Taschenbuch
Genre Relitätsgeschichten
Wertung ♥♥♥♥ von 5


Über die Rezi-Suche wurde ich von Pauline angeschrieben. Und ich muss sagen, sie war die erste Autorin, die auf mich zukam und mich darum bat ihr Buch zu lesen und zu rezensieren. Da kann man sich vorstellen, wie aufgeregt und erfreut ich war. Nachdem ich mich in den Klappentext eingelesen hatte, sagte ich sofort zu. Mit dem süßen handlichen Taschenbuch kam noch eine Karte, etwas für den Magen und die Hüfte und ein süßer Sternchenclip. Sofort habe ich angefangen zu lesen. Das Thema ist mehr als aktuell und der ein oder andere hat so etwas, oder etwas ähnliches schon erleben müssen. Es ist furchtbar, wenn man von jemandem nieder gemacht wird und zu wenig Selbstvertrauen besitzt, um sich zu wehren.
Hiermit möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei der lieben Pauline bedanken. Danke, dass du mich gefragt hast, ob ich dein Buch lesen möchte. Durch diese Frage hast du mir große Freude bereitet. Und danke, dass du dieses tolle Buch geschriben hast.

Die Story
Lena passt nicht dazu. Sie passt einfach nicht zu allen anderen. Liegt es an ihrer Größe? Mit 1,82 Meter ist sie ein großgewachsenes Mädchen. Und dann ist da auch noch das fehlende Selbstvertrauen. Als wäre das nicht genug gibt es da noch andere Komponenten, die Lena das Leben zur Hölle machen. Da wären ihre Eltern, die sich wünschten Lena wäre anders. Ihre Schwester Carolin macht es ihr auch nicht leicht. Der (doofte) Schwager Manfred stellt sie ständig bloß und macht sie runter. Und dann gibt es da noch ihre "beste" Freundin, die sich als gar nicht so toll herausstellt. Einzig und allein einen Lichtblick gibt es für Lena: Christian ♥. Und dann gibt es da auch noch dieses Klassentreffen...

Meine Meinung
Ich hasse Manfred. Den besonders. Das ist ja mal ein wiederlicher S*****kerl. Pfui. Wie kann ein Mensch so sein? Und auch die anderen Protagonisten... Furchtbar. Lena tat mir sehr Leid. Sie ist mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen und oft hätte ich sie gerne zu mir geholt, einen Kaffee mit ihr getrunken und sie getröstet. Doofe Sache, dass diese Menschen nicht real sind! Ich habe das Buch in einem Schwups durchgelesen und war gefesselt.
Dieses Buch ist kein normales Buch. Es dreht sich nicht alles um Happy Endings, Lästereien und wer das schönste Kleidungsstück hat. Dieses Buch behandelt die Realität. Wie oft fühlen wir uns untergebuttert? Viel zu oft! Wie oft denkt man sich im Nachhinein: Das hätte ich doch auch anders regeln können. Ich hätte ihm zeigen können, was eine Harke ist. Die arme Lena ist fast mutterseelenallein mit ihrer Größe und ihrem viel zu geringem Selbstbewusstsein. Dennoch gibt es eine schöne Wendung, aber das müsst ihr selbst herausfinden.

Lieblingszitat

Lass nie den Mut im Sturm der Zeiten sinken
und gib den Glauben an dich selbst nicht auf.
Ein guter Wille lehrt dir vieles überwinden
und was die andern können,
das kannst du auch


Tami

1 Kommentar:

  1. Danke für die Rezension. Das Buch werde ich mir auf meine Wunschliste notieren. Klingt gut.

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