Sonntag, 18. Oktober 2015

Gastbeitrag

Hier bin ich zuhause.

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Person vorstellen: Meine Freundin Hannah! Und es freut mich sehr, euch heute und hier ihren ersten Gastbeitrag auf meinem Blog präsentieren zu dürfen. Ich könnte hier jetzt tausend warme Worte für dich lassen, liebe Hanna. Aber ein zu langes Vorwort verdirbt ja alles. Deshalb wünsche ich euch jetzt viel Spaß!
Irgendwo in Mexico

Ich bin mit dem Reise-Gen geboren.
Ich liebe es die Welt zu entdecken. Neue Kulturen. Neue Sprachen. Neue Menschen.
Ich liebe es im Ausland zu Leben. Immer wieder zieht es mich in andere Länder.
Der Umzug und die Umstellung auf eine neue Kultur waren eigentlich nie ein Problem für mich.
Doch mit jedem neuen Land, jeder neuen Stadt oder neuen Wohnung in die ich gezogen bin hab ich mir die Frage gestellt: „Was ist für mich Heimat? Wo bin ich zuhause?“
Das klingt jetzt alles sehr philosophisch, das soll es aber nicht sein. Aber für mich ist das ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt hat und wo ich mir Gedanken drüber mache. Aktuell bin ich wieder im Ausland und meine Wohnsituation ist für mich nicht ganz zufriedenstellend. Da habe ich wieder über die Frage nach „Heimat“ nachgedacht. Ich glaube jeder Mensch hat das Bedürfnis sich an seinem aktuellen Wohnort wohlzufühlen.
Es gibt wohl eine „klassiche“ Antwort auf die Frage: Dort wo man geboren und aufgewachsen ist. Aber stimmt das?
Für mich hat sich diese Frage in den letzten Jahren immer klarer beantwortet: Es gibt für mich zwei Arten von Heimat. Meine Wurzeln in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart und meine aktuelle Heimat. In beiden Fällen ist bei mir eins wichtig: Wer ist mit mir an diesem Ort?
Ich bin ein Familienmensch. Das meine ich nicht nur im biologischen Sinn. Aber ich habe gemerkt, dass ich ein Mensch bin, der ein familiäres Umfeld braucht. Sei es eine WG in der man zusammenkocht und ab und an zusammensitzt und bis weit in die Nacht redet und Wein trinkt. Oder ein Freundeskreis, der für einen da ist, auf den man sich verlassen kann. Oder eben die Familie und Großfamilie, mit denen man aufgewachsen ist.
Das ist meine persönliche Antwort auf die Frage: Es ist nicht der Ort, die Sprache oder die Kultur die für mich einen Ort zu Heimat machen. Es sind die Menschen mit denen man diesen Ort teilt.

Hanna

1 Kommentar:

  1. Hallo!

    Ich habe dich für den Liebster Blog Award nominert und würde mich freuen, wenn du mitmachen würdest :)
    Den Post findest du hier: http://zaxumo.blogspot.de/2015/10/liebster-blog-award.html

    Zu deinem Beitrag:
    Ein sehr schöner Gastartikel, bei ich nur zustimmen kann. Solange man Menschen um sich hat, die einem ein bisschen Halt und Geborgenheit geben, kann überall Heimat sein. :)

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen